Belegnachweis mit Gattungsbezeichnung

Nach stän­di­ger Recht­spre­chung des BFH muss die Rech­nung Anga­ben tat­säch­li­cher Art ent­hal­ten, wel­che eine ein­deu­ti­ge und leicht „nach­prüf­ba­re Fest­stel­lung” der abge­rech­ne­ten Leis­tung ermög­li­chen1 und eine mehr­fa­che Abrech­nung der Leis­tung in einer ande­ren Rech­nung aus­schlie­ßen2.

Belegnachweis mit Gattungsbezeichnung

Was zur Erfül­lung die­ser Vor­aus­set­zung erfor­der­lich ist, rich­tet sich nach den Umstän­den des Ein­zel­falls3.

Es ergibt sich nicht ein­deu­tig und leicht nach­prüf­bar, wel­che Gegen­stän­de aus­ge­führt wor­den sind, wenn die sowohl in den Ein­heits­pa­pie­ren als auch in den dazu­ge­hö­ri­gen Rech­nun­gen ver­wen­de­ten Bezeich­nun­gen zu all­ge­mein sind, um beur­tei­len zu kön­nen, wel­che kon­kre­ten Gegen­stän­de aus­ge­führt wer­den soll­ten.

Bun­des­fi­nanz­hof, Beschluss vom 29. März 2016 — XI B 7715

  1. vgl. z.B. BFH, Urteil vom 16.01.2014 — V R 2813, BFHE 244, 126, BSt­Bl II 2014, 867, Rz 12 []
  2. vgl. z.B. BFH, Urteil vom 15.05.2012 — XI R 3210, BFH/​NV 2012, 1836, Rz 43 []
  3. z.B. BFH, Urteil in BFHE 244, 126, BSt­Bl II 2014, 867, Rz 12, m.w.N. []