Beziehungen zwischen Deutschland und Vietnam

Durch die „Hano­ier Erklä­rung“ im Jahr 2011 wur­den Deutsch­land und Viet­nam zu stra­te­gi­schen Part­nern. Dadurch sol­len die Bezie­hun­gen in den poli­ti­schen, kul­tu­rel­len aber auch wirt­schaft­li­chen Aspek­ten betrach­tet wer­den.

Beziehungen zwischen Deutschland und Vietnam

Deutsch­land hat schon grö­ße­re Sum­men (ange­nom­men wird ein Wert von 47 Mil­lio­nen USD) in Viet­nam inves­tiert. Sie sind damit auf dem 24. Platz der Inves­to­ren­lis­te. Vor allem soll damit die Ent­wick­lungs­zu­sam­men­ar­beit geför­dert wer­den.

Als größ­ter EU-Han­dels­part­ner agiert Deutsch­land in Viet­nam. Es konn­te ein Han­dels­vo­lu­men von 8,92 Mil­li­ar­den US-$ erreicht wer­den. Die deut­schen Expor­te konn­ten noch um 22 Pro­zent gestei­gert wer­den und erziel­ten somit 3,12 Mil­li­ar­den US-$. Hier­bei wer­den vor allem Maschi­nen, Aus­rüs­tungs­ge­gen­stän­de, che­mi­sche Pro­duk­te sowie Fahr­zeu­ge expor­tiert. Damit will sich Viet­nam auf­sto­cken und in den nächs­ten Jah­ren zu einem Indus­trie­land wer­den. Um das zu errei­chen, wer­den qua­li­ta­ti­ve Anla­gen benö­tigt, die von Deutsch­land gewähr­leis­tet wer­den.

Neben Expor­ten konn­ten auch die Impor­te aus Viet­nam gestei­gert wer­den näm­lich um 10 Pro­zent, wel­ches sich bei 5,7 Mil­li­ar­den US-$ beläuft. Dabei wur­den vor allem Tex­ti­li­en, Schu­he oder auch Kon­sum­gü­ter wie Mee­res­früch­te, Kaf­fee oder Pfef­fer impor­tiert. Zudem wer­den neu­er­dings auch elek­tri­sche Arti­kel oder Möbel impor­tiert.

Bei den Impor­ten müs­sen die viet­na­me­si­schen Pro­du­zen­ten stets auf die Vor­schrif­ten und Rech­te, die sehr vom eige­nen Land vari­ie­ren, ach­ten. Oft­mals sind kei­ne Rege­lun­gen bezüg­lich von Qua­li­täts­merk­ma­len in Viet­nam auf­zu­fin­den. Vor allem bei Lebens­mit­teln muss auf die Vor­schrif­ten geach­tet wer­den. Zudem muss der Export pas­send nach deut­schen Rege­lun­gen ver­packt wer­den. Ger­ne kön­nen hier­für Ver­pa­ckun­gen wie auf derkarton.net ver­wen­det wer­den.

In den Groß­städ­ten Viet­nams Hanoi und Ho-Chi-Minh-Stadt befin­den sich deut­sche Büros. So ist die Deut­sche Kauf­mann­schaft in die­ser Stadt vor­han­den. Die Deut­sche Kauf­mann­schaft ist ein Zusam­men­schluss aus 180 deut­schen Unter­neh­men. Ihr Ziel ist es, eine Außen­han­dels­kam­mer zu errich­ten.

In Viet­nam befin­den sich vie­le Toch­ter­ge­sell­schaf­ten, die dann in den Sta­tis­ti­ken von Viet­nam wie­der­ge­fun­den wer­den. Die Bezie­hun­gen von Viet­nam und Deutsch­land wer­den her­vor­ra­gend durch Viet­na­me­sen, die in Deutsch­land aus­ge­bil­det wur­den, auf­recht­erhal­ten.

Zudem sind vie­le wis­sen­schaft­li­che Koope­ra­tio­nen zwi­schen den bei­den Län­dern vor­han­den. So wird der Kon­takt zwi­schen dem viet­na­me­si­schen For­schungs­mi­nis­te­ri­um und dem deut­schen Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Bil­dung und For­schung gehal­ten. Die Bezie­hung auf fach­li­cher und poli­ti­scher Ebe­ne soll dadurch gestärkt wer­den.

Es sind eini­ge deut­sche Kul­tur­in­sti­tu­te in Viet­nam auf­zu­fin­den wie etwa das Goe­the-Insti­tut oder das DAAD, damit Sprach­pro­gram­me oder auch aka­de­mi­sche Bera­tung anbie­tet. Dadurch soll gewähr­leis­tet wer­den, dass es den viet­na­me­si­schen Stu­den­ten mög­lich ist, ein Stu­di­en­auf­ent­halt in Deutsch­land durch­zu­füh­ren.