Die Wirtschaft in Uruguay

Die „Repu­blik Öst­lich des Uru­gu­ay” oder ein­fach Uru­gu­ay ist halb so groß wie Deutsch­land und eins der kleins­ten Län­der Süd­ame­ri­kas. Das Land grenzt an Bra­si­li­en und Argen­ti­ni­en. Das Kli­ma reicht vom suptro­pi­schen Nor­den bis zum gemä­ßig­ten Süden. Das über­wie­gend fla­che Land wird fast aus­schließ­lich für die Land­wirt­schaft genutzt. Uru­gu­ay ist was­ser­reich aber arm an Boden­schät­zen.

Die Wirtschaft in Uruguay
Grün­dung: 1830
Amts­spra­che: Spa­nisch
Bevöl­ke­rung: ca. 3,2 Mio.
Bevöl­ke­rungs­wachs­tum: 0,35 %
Haupt­stadt: Mon­te­vi­deo mit 1,3 Mio. Einw.
Deut­sche: ca. 10.000 Einw.
Deutsch­stäm­mig: ca. 40.000 Einw.

Zwar arbei­ten 25% der Arbeit­neh­mer im öffent­li­chen Bereich, aber der Schwer­punkt der Wirt­schaft liegt in der Land­wirt­schaft. Die Indus­trie lebt haupt­säch­lich von der Lebens­mit­tel­er­zeu­gung. Mit Vieh­zucht (Rin­der und Scha­fe) und dem Anbau bestimm­ter land­wirt­schaft­li­cher Pro­duk­te (Zucker­rohr, Zucker­rü­ben, Mais, Reis, Wei­zen usw) macht die Land­wirt­schaft 9,5 % des Brut­to­in­land­pro­duk­tes aus. Vor allem wer­den Fleisch Leder und Wol­le expor­tiert. Uru­gu­ay steht an 5. Stel­le der Woll­pro­du­zen­ten in der gan­zen Welt. Da im gesam­ten Land vor­wie­gend exten­si­ve Land­wirt­schaft betrie­ben wird, kann Uru­gu­ay bei der Pro­duk­ti­vi­tät bei Wei­tem nicht mit ande­ren expor­tie­ren­den Län­dern (Bra­si­li­en, Aus­tra­li­en, Neu­see­land) in die­sem Bereich mit­hal­ten. In neue­rer Zeit wird bei der Ver­mark­tung gera­de auf die exten­si­ve Bewirt­schaf­tung hin­ge­wie­sen und der Ver­such unter­nom­men, dar­aus einen Markt­vor­teil (gerin­ger Ein­satz von che­mi­schen Pflan­zen­schutz­mit­teln, nat­nur­be­las­se­ne und ursprüng­li­che Pro­duk­te) zu erzie­len.
Wäh­rung: 1 Peso= 100 Cen­té­si­mos
1 € = 31,24 Pesos
Ener­gie­im­port: 60% des Bedarfs
BIP: 55,7 Mrd. US-$

Ein nicht zu ver­nach­läs­si­gen­der Wirt­schafts­zweig ist der Tou­ris­mus. Das Land för­dert den Frem­den­ver­kehr und erschließt sich auch neue Märk­te: So hat man in der tra­di­tio­nel­len Vieh­wirt­schaft mit Gau­chos und den aus der Blü­te­zeit Uru­gu­ays stam­men­den his­to­ri­schen Estan­ci­as gemein­sam gewor­ben und damit die Land­wirt­schaft auch für den Tou­ris­mus inter­es­sant gemacht.