Europa-Mittelmeer-Abkommen EU — Israel

Das Pro­to­koll Nr. 4 zum Euro­pa-Mit­tel­meer-Abkom­men mit Isra­el wur­de geän­dert. Anlass für die­se Ände­rung war der Wunsch nach einer Aus­wei­tung des Sys­tems der Ursprungs­ku­mu­lie­rung, um die Ver­wen­dung von Vor­ma­te­ria­li­en mit Ursprung in der Gemein­schaft, Bul­ga­ri­en, Rumä­ni­en, Island, Nor­we­gen, der Schweiz (mit Liech­ten­stein), den Färö­er-Inseln, der Tür­kei und jedem ande­ren Land, das auf­grund der auf der Euro­pa-Mit­tel­meer-Kon­fe­renz am 27. und 28. Novem­ber 1995 ver­ab­schie­de­ten Erklä­rung von Bar­ce­lo­na an der Euro­pa-Mit­tel­meer-Part­ner­schaft teil­nimmt, zu ermög­li­chen und auf die­se Wei­se den Han­del zu ent­wi­ckeln und die regio­na­le Inte­gra­ti­on zu för­dern.

Europa-Mittelmeer-Abkommen EU — Israel

Damit das erwei­ter­te Sys­tem der Ursprungs­ku­mu­lie­rung nur zwi­schen den Län­dern ange­wandt wird, die die not­wen­di­gen Vor­aus­set­zun­gen erfül­len, und die Umge­hung von Zöl­len ver­mie­den wird, ist es erfor­der­lich, neue Bestim­mun­gen über die Beschei­ni­gung des Ursprungs ein­zu­füh­ren. Für die Zwe­cke der Durch­füh­rung des erwei­ter­ten Sys­tems der Ursprungs­ku­mu­lie­rung und zur Ver­mei­dung der Umge­hung von Zöl­len ist es erfor­der­lich, die in Pro­to­koll Nr. 4 über die Vor­ma­te­ria­li­en ohne Ursprungs­ei­gen­schaft zum Erwerb der Ursprungs­ei­gen­schaft fest­ge­leg­ten Bestim­mun­gen über das Ver­bot der Zoll­rück­ver­gü­tun­gen oder Zoll­be­frei­un­gen und die Be- und Ver­ar­bei­tun­gen zu har­mo­ni­sie­ren.

Das erwei­ter­te Sys­tem der Ursprungs­ku­mu­lie­rung bewirkt, dass die­sel­ben Bestim­mun­gen über Ursprungs­re­geln im Rah­men der Prä­fe­renz­ab­kom­men zwi­schen den betref­fen­den Län­dern gel­ten. Für Durch­gangs- und Lager­wa­ren soll­ten am Tag des Inkraft­tre­tens der Ent­schei­dung Über­gangs­be­stim­mun­gen gel­ten, wonach die­sen Waren das erwei­ter­te Sys­tem zur Ursprungs­ku­mu­lie­rung zugu­te kommt.

Dar­über hin­aus wur­den eini­ge tech­ni­sche Ände­run­gen vor­ge­nom­men, die erfor­der­lich sind, um Feh­ler in und Abwei­chun­gen zwi­schen den ver­schie­de­nen Sprach­fas­sun­gen des Tex­tes zu berich­ti­gen.