Geschäftsidee Teestube

Vor eini­gen Jah­ren noch sind in Deutsch­land rich­tig vie­le Cof­fee­shops ent­stan­den. Die­se Shops hat­ten alle gemein­sam, dass man es sich innen so rich­tig gemüt­lich machen kann. Bei einer Tas­se Kaf­fee kann man die Zei­tung oder ein schö­nes Buch am bes­ten genie­ßen. Doch wer sagt denn, dass dies nur bei Kaf­fee pas­sie­ren muss?

Geschäftsidee Teestube

So hat sich inzwi­schen ein neu­er Trend her­aus­ge­bil­det. Heu­te kann eine Tee­stu­be eine loh­nen­de Geschäfts­idee dar­stel­len. Schließ­lich trinkt in Deutsch­land jeder Bür­ger durch­schnitt­lich 25,5 Liter Tee pro Jahr. 95 Pro­zent davon wer­den zuhau­se getrun­ken. Tee ent­wi­ckelt sich zum Trend, wel­cher die Men­schen dazu bewegt Tee auch in Bars oder in Cafés zu genie­ßen. Wer von die­sem Trend pro­fi­tie­ren möch­te, der eröff­net eine Tee­stu­be.

Teestube eröffnen

In Ame­ri­ka wur­den bereits zahl­rei­che Tee­stu­ben gegrün­det. Tee macht dem Kaf­fee Kon­kur­renz. Beson­ders in Groß­städ­ten besu­chen vie­le Men­schen ger­ne Tee­stu­ben. Selbst in Asi­en wer­den immer wie­der neue Pro­duk­te um Tee ent­wi­ckelt. Ein Tee­haus hat die Auf­ga­be die Tra­di­ti­on des Tee­trin­kens zu beto­nen. Es soll wie­der die Zere­mo­nie des Tee­trin­kens in den Vor­der­grund gestellt wer­den oder neue Tee­sor­ten ange­bo­ten wer­den. Die Men­schen sind von Tee begeis­tert. Sie trin­ken Tee, weil Tee gesund ist.

So kann man die Tee­stu­be ganz indi­vi­du­ell ein­rich­ten und sich gleich­zei­tig von exis­tie­ren­den Tee­häu­sern inspi­rie­ren las­sen. Ent­schei­dend ist, dass man sich treu bleibt und ver­sucht einen indi­vi­du­el­len Stil zu ent­wi­ckeln. Wenn die medi­ta­ti­ve, asia­ti­sche Tee-Zere­mo­nie in den Vor­der­grund gestellt wer­den soll, soll­te man das Tee­haus ent­spre­chend ein­rich­ten. Das Glei­che gilt für die Beto­nung auf die „Tea­ti­me“ in Eng­land. Hier muss ein ande­rer Fokus gesetzt wer­den. Als Bei­la­gen soll­ten Sand­wi­ches und Sco­nes ange­bo­ten wer­den.

Teestube mit modernen Produkten

Eine Tee­stu­be zu haben heißt nicht, dass man die Kaf­fee­trin­ker raus­ha­ben will. Ganz im Gegen­teil. Durch das Anbie­ten von diver­sen Misch­ge­trän­ken wie zum Bei­spiel Chai Lat­te oder mit Kaf­fee aro­ma­ti­sier­te Tees kann man vie­le Kaf­fee­trin­ker in die Tee­stu­be anlo­cken. Schwar­zer Tee hat einen ähn­li­chen Effekt wie kof­fe­in­hal­ti­ge Geträn­ke. Durch die­se Ähn­lich­keit kön­nen vie­le Kaf­fee­trin­ker in die Tee­stu­be ange­zo­gen wer­den. Für die­je­ni­gen, die den Tee ger­ne unter­wegs trin­ken wol­len, kann man auch Tee-to-go anbie­ten. Gleich­zei­tig kann man auch Tee abge­füllt in klei­nen Säck­chen zum Ver­kauf anbie­ten. Dazu ist natür­lich eine Boden­waa­ge not­wen­dig. Auf die­se Wei­se kann die Tee­stu­be mit den klas­si­schen Cof­fee­shops kon­kur­rie­ren.