Gha­na – Wirt­schafts­fak­ten

Gha­na befin­det sich in West­afri­ka und besitzt eine annä­hernd so gro­ße Flä­che wie die Groß­bri­tan­ni­ens. Es han­delt sich um ein tro­pi­sches Land, in dem der west­afri­ka­ni­sche Mon­sun typi­scher­wei­se wäh­rend der Regen­zeit für reich­lich Nie­der­schlag sorgt. Im Süd­wes­ten des Lan­des exis­tiert noch ein Regen­wald, der gegen die fort­wäh­ren­de Rodung ankämp­fen muss.Ursprünglich besaß der Regen­wald eine Flä­che von 85.000 km². Wei­ter im Lan­des­in­ne­ren ändert sich das Kli­ma und man fin­det Feucht­sa­van­ne und Tro­cken­sa­van­ne. Cha­rak­te­ris­tisch für die Savan­ne in Gha­na ist der Afri­ka­ni­sche Affen­brot­baum (Adan­so­nia digi­ta­ta), der ein­zeln steht und durch sei­nen dicken Stamm von wei­tem erkenn­bar ist.

Gha­na – Wirt­schafts­fak­ten

Wirt­schafts­fak­ten

Wäh­rung: Gha­na Cedi
1 Gha­na Cedi = 100 Pese­was
1 Euro = 3,92 Gha­na Cedi
Spra­che: 79 Spra­chen
Amts­spra­che: Eng­lisch
Brut­to­in­lands­pro­dukt (BIP) 40 Mrd US-$

Ein Export­schla­ger Gha­nas ist die Holz­wirt­schaft. Das Land ist der größ­te Han­dels­part­ner Deutsch­lands für Holz­pro­duk­te. Ver­schie­de­ne Maha­go­niar­ten, der afri­ka­ni­sche Wal­nuss­baum, Aba­chi oder auch unter­schied­li­che Fei­gen­bäu­me tra­gen zum Han­del bei. Auf den gero­de­ten Regen­wald­flä­chen wer­den Nutz­pflan­zen wie Ana­nas, Bana­nen, Zitrus­früch­te, Papa­yas oder Avo­ca­dos. Aus dem Shea-But­ter­baum oder auch Kari­té­baum gewinnt man Samen, die Shea-But­ter ent­hal­ten – ein beson­ders in der Lebens­mit­tel und Kos­me­tik­her­stel­lung begehr­tes Pro­dukt.

Außer­dem expor­tiert Gha­na Kakao, Kaf­fee, Tee und Zucker­rohr. Das Land besitzt dar­über hin­aus Boden­schät­ze wie Erd­öl, Dia­man­ten, Bau­xit u.a. – aber der bei wei­tem wich­tigs­te Roh­stoff für Gha­na ist Gold. Auch wenn der Anteil an der Welt­pro­duk­ti­on sehr gering ist, stellt das Gold immer noch ca. 32 % des Export­vo­lu­mens in Gha­na. Auf­grund der Gold­vor­kom­men ist das Land zur Zeit der Kolo­nie auch als Gold­küs­te bezeich­net wor­den.