Lohn­steu­er für ehe­ma­li­ge Expa­tria­tes

Keh­ren Arbeit­neh­mer, die von der (aus­län­di­schen) Mut­ter­ge­sell­schaft für eine bestimm­te Zeit zur deut­schen Toch­ter­ge­sell­schaft ent­sandt wur­den, nach die­ser Zeit wie­der in ihr Hei­mat­land zurück, unter­lie­gen sie für danach noch für ihre Tätig­keit in Deutsch­land anfal­len­de Gehalts­nach­zah­lun­gen in Deutsch­land der beschränk­ten Ein­kom­men­steu­er­pflicht.

Lohn­steu­er für ehe­ma­li­ge Expa­tria­tes

Bei der Berech­nung der Lohn­steu­er für einen „sons­ti­gen Bezug“, der einem (ehe­ma­li­gen) Arbeit­neh­mer nach einem Wech­sel von der unbe­schränk­ten in die beschränk­te Steu­er­pflicht in die­sem Kalen­der­jahr zufließt, ist der wäh­rend der Zeit der unbe­schränk­ten Steu­er­pflicht gezahl­te Arbeits­lohn im „Jah­res­ar­beits­lohn“ (§ 39d Abs. 3 Satz 4 i.V.m. § 39b Abs. 3 Satz 7 EStG 2002) zu berück­sich­ti­gen.

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 25. August 2009 – I R 33/​08