Markenfälschung

Die sogenannte Markenfälschung oder auch Markenpiraterie ist in der heutigen Zeit ein internationales Geschäft, welches sich durch den Verkauf von Waren auszeichnet die andere Produkte Imitieren bzw. nachahmen, ohne im Besitz der Urheberrechte, Gebrauchsmuster, Patente oder ähnlichen Rechten zu sein.

Markenfälschung

Zusammengefasst handelt es sich bei der Markenfälschung um einen oftmals illegalen Handel von Produkten die pro Jahr dem eigentlichen Produzenten weltweit Schäden in Milliardenhöhe verursachen.

Die Originalhersteller erleiden Schäden dabei nicht nur durch den Verlust von potentiellen Kunden, wenn diese auf die Markenfälschungen zurückgreifen und eben nicht auf das Original. Vielmehr werden die Hersteller der Originalprodukte oftmals auch auf Grund der minderen Qualität der Fälschungen angefeindet. Häufig fällt den Kunden nämlich nicht auf, dass es sich bei dem gekauften Produkt, aufgrund der großen Ähnlichkeit, nicht um ein Originalprodukt handelt.

Somit ist der Schaden dem die Originalhersteller entgegenwirken müssen zweierlei. Einerseits entgehen ihnen Einnahmen durch den Verkauf von Markenfälschungen und andererseits wird ihr Ruf beschädigt.

Hat auch ihre Firma mit potentiellen Markenrechtsverletzungen zu tun, oder sind sie einfach nur an Informationen über Handlungsmöglichkeiten eines Originalherstellers interessiert, dann können sie sich auf lentz-detektei.de informieren.

Betroffen von Markenfälschungen ist jedoch nicht nur die Kleiderbranche, welche einem zuerst in den Sinn kommen mag. Denn wer kennt sie nicht, die Verkäufer die einem im Spanienurlaub eine Original Ray Ban Sonnenbrille und ein Adidas T-Shirt für nur 20 € verkaufen wollen?

Vielmehr handelt es sich bei diesen Verkäufern nur um die sogenannte Spitze des Eisbergs. In der heutigen Gesellschaft werden so gut wie alle Produkte kopiert, seien es Kleidungsstücke, Medikamente, Software, Uhren oder sogar Autoteile. Der Marken- und Produktpiraterie sind kaum Grenzen gesetzt. In den vergangenen Jahren wurde dabei der Großteil der gefälschten Produkte in Thailand oder China produziert, und von dort aus vertrieben. Dieses ist aus diversen Statistiken über Beschlagnahmungen des deutschen Zolls ersichtlich.

Alleine im Jahr 2013 wurden von europäischen Zollbehörden 36 Millionen Artikel, bei denen es sich um potentielle Markenfälschungen handelte, zu einem Wert von etwa 768 Millionen € beschlagnahmt.
Nichtsdestotrotz ist hervorzuheben, dass nicht jedes kopierte Produkt automatisch als illegal einzustufen ist. Bei einer Vielzahl der angebotenen Produkte ist es juristisch nicht abschließend geklärt, ob diese gänzlich illegal oder legal sind.

Betroffen sind häufig vor allem Bekleidungsstücke, die einem gewissen Modell oder einer Marke zum verwechseln ähnlich sind, diese jedoch unter einem eigenen, vom original abweichenden Namen vertrieben werden. Rechtliche Restriktionen werden dabei oftmals lediglich nur durch geringfügige Änderungen am Kleidungsstück umgangen. Bei diesen Produkten, handelt es sich, dann um sogenannte Mee-Too-Produkte. Sind diese Mee-Too-Produkte jedoch selbst bei genauster Betrachtung vom Profi nicht vom Original zu unterscheiden, handelt es sich um ein Me-Too-Produkt das überdies auch ein illegales Plagiat darstellt.