Meldepflichten bei der Entsendung von Arbeitnehmern nach Deutschland

Aus­län­di­sche Unter­neh­men, die Arbeit­neh­mer zur Aus­füh­rung von Werk- oder Dienst­leis­tun­gen nach Deutsch­land ent­sen­den, sind ver­pflich­tet, die betref­fen­den Arbeit­neh­mer in Deutsch­land anzu­mel­den. Außer­dem sich sie zur Abga­be einer Ver­si­che­rung in deut­scher Spra­che ver­pflich­tet. Die Anmel­dung erfolgt über das For­mu­lar 033035. Die­ses For­mu­lar kann auch elek­tro­nisch aus­ge­füllt wer­den.

Meldepflichten bei der Entsendung von Arbeitnehmern nach Deutschland

Dar­über hin­aus sieht die Ver­ord­nung über Mel­de­pflich­ten nach dem Arbeit­neh­mer-Ent­sen­de­ge­setz (AEntGMel­dV) noch vor, dass der aus­län­di­sche Unter­neh­mer in bestimm­ten Fäl­len auch eine Ein­satz­pla­nung vor­le­gen muss. Die­se Vor­la­ge erfolgt mit­tels des For­mu­lars 033037 bzw. 033038.

Liegt der Ent­sen­dung des Arbeit­neh­mers nach Deutsch­land eine Arbeit­neh­mer­über­las­sung zugrun­de, so ist der deut­sche Ent­lei­her eben­falls ver­pflich­tet, eine Anmel­dung Spra­che abge­ben. Die­ser Anmel­dung ist eine Ver­si­che­rung des aus­län­di­schen Ver­lei­hers bei­fü­gen, in der sich der aus­län­di­sche Ver­lei­her zur Ein­hal­tung der vor­ge­schrie­be­nen Arbeits­be­din­gun­gen und ggfs. zur Zah­lung des in Deutsch­land gel­ten­den Min­dest­stun­den­ent­gelts ver­pflich­tet.

Für die Anmel­dung ist das For­mu­lar 033036 zu ver­wen­den, das elek­tro­nisch aus­ge­füllt wer­den kann.

In bestimm­ten Fäl­len muss der Ent­lei­her eine Ein­satz­pla­nung nach Maß­ga­be der Ver­ord­nung über Mel­de­pflich­ten nach dem Arbeit­neh­mer-Ent­sen­de­ge­setz (AEntGMel­dV) auf dem For­mu­lar 033038 vor­le­gen.