Nachforschungsverfahren in ATLAS-Ausfuhr

Die Inbe­trieb­nah­me des ATLAS Aus­fuhr (AES) Releases 2.1 durch die Zoll­ver­wal­tung wird vor­aus­sicht­lich im vier­ten Quar­tal 2011 erfol­gen. Mit die­sem Release­wech­sel wird auch das zur­zeit deak­ti­vier­te Nach­for­schungs­ver­fah­ren (Fol­low Up) in modi­fi­zier­ter Form umge­setzt und wie­der in Betrieb genom­men:

Nachforschungsverfahren in ATLAS-Ausfuhr

Die Rege­lun­gen des Nach­for­schungs­ver­fah­rens wer­den für Aus­fuhr­an­mel­dun­gen ange­wen­det, die ab der Inbe­trieb­nah­me von AES Release 2.1 ent­ge­gen­ge­nom­men wer­den. Das bei der Über­mitt­lung der Aus­fuhr­an­mel­dung ver­wen­de­te EDIFACT Nach­rich­ten­re­lease (AES 2.0.2. oder AES 2.1) ist hier­bei uner­heb­lich.

Ab dem 1. Janu­ar 2012 erfolgt sodann eine suk­zes­si­ve sys­temsei­ti­ge Erle­di­gung aller offe­nen Aus­fuhr­vor­gän­ge, deren Datum der Ent­ge­gen­nah­me vor Inbe­trieb­nah­me des AES Releases 2.1 liegt. Unab­hän­gig von ihrem Bear­bei­tungs­zu­stand wer­den die betrof­fe­nen Vor­gän­ge im Teil­ver­fah­ren „Erle­di­gung“ in einen End­zu­stand (BAZ 07 — Geschlos­sen) gebracht, anschlie­ßend kön­nen sie in ATLAS Aus­fuhr nicht mehr bear­bei­tet wer­den.

Vor die­sem Hin­ter­grund wer­den Aus­füh­rer und Anmel­der von der Zoll­ver­wal­tung gebe­ten, alle vor Inbe­trieb­nah­me des AES Releases 2.1 eröff­ne­te Aus­fuhr­vor­gän­ge, für die kei­ne Aus­gangs­be­stä­ti­gun­gen bzw. Kon­troll­ergeb­nis­se vor­lie­gen, unter Vor­la­ge von gül­ti­gen Alter­na­tiv­nach­wei­sen bei ihrer zustän­di­gen Aus­fuhr­zoll­stel­le zu erle­di­gen.