Neue Regeln für die Außen­han­dels­sta­tis­tik

Neue Regeln für die Außen­han­dels­sta­tis­tik

Der Bun­des­wirt­schafts- und der Bun­des­fi­nanz­mi­nis­ter haben in Ber­lin die 15. Ver­ord­nung zur Ände­rung der Außen­han­dels­sta­tis­tik-Durch­füh­rungs­ver­ord­nung unter­zeich­net. Durch die Ände­rung wird bewirkt, dass ab 1. Janu­ar 2009 etwa 9.500 Unter­neh­men – ins­be­son­de­re klei­ne und mitt­le­re – von der Mel­de­pflicht zur Intra­han­dels­sta­tis­tik, die den grenz­über­schrei­ten­den Waren­ver­kehr zwi­schen Deutsch­land und den ande­ren Mit­glied­staa­ten der Euro­päi­schen Uni­on (EU) erfasst, befreit wer­den. Das sind fast 14 Pro­zent der etwa 70.000 Unter­neh­men, die zur Zeit zur Abga­be monat­li­cher Mel­dun­gen über ihre Waren­ein- und ‑aus­gän­ge im inner­ge­mein­schaft­li­chen Han­del ver­pflich­tet sind. Mel­de­pflich­tig ist bis­her jedes Unter­neh­men, das mit dem jähr­li­chen Wert sei­ner Im- oder Expor­te die Schwel­le von 300.000 Euro über­schrei­tet. Durch die neue Ver­ord­nung wird die­se Schwel­le auf 400.000 Euro ange­ho­ben. Nach Berech­nun­gen des Sta­tis­ti­schen Bun­des­amts wer­den die betrof­fe­nen Unter­neh­men damit jähr­lich um knapp 11 Mio. Euro ent­las­tet.