Neue Ver­ord­nung zur Außen­han­dels­sta­tis­tik

Der Bun­des­mi­nis­ter für Wirt­schaft hat die 16. Ver­ord­nung zur Ände­rung der Außen­han­dels­sta­tis­tik-Durch­füh­rungs­ver­ord­nung unter­zeich­net. Damit wird die Schwel­le für monat­li­che sta­tis­ti­sche Mel­de­pflich­ten im Außen­han­del mit EU-Mit­glieds­län­dern ab dem 1. Janu­ar 2012 ange­ho­ben.

Neue Ver­ord­nung zur Außen­han­dels­sta­tis­tik

Unter­neh­men sind ab dem Jahr 2012 erst dann ver­pflich­tet, Infor­ma­tio­nen über ihre Expor­te und Impor­te an das Sta­tis­ti­sche Bun­des­amt zu über­mit­teln, wenn der Wert die­ser Waren­be­we­gun­gen 500.000,- € über­schrei­tet. Zur Zeit liegt die Mel­de­schwel­le noch bei 400.000,- €.

Die Anhe­bung der Mel­de­schwel­le dürf­te ca. 7.000 Unter­neh­men – etwa 11 Pro­zent der der­zeit Mel­de­pflich­ti­gen – betref­fen, die ab Janu­ar 2012 von der Aus­kunfts­pflicht befreit sind.