Neu­fas­sung des Truppenzollgesetzes

Das Trup­pen­zoll­ge­setz soll neu gefasst wer­den. Dazu hat die Bun­des­re­gie­rung einen Gesetz­ent­wurf in das Gesetz­ge­bungs­ver­fah­ren vor­ge­legt. Zwi­schen dem Zoll­recht der EU und dem natio­na­len Trup­pen­zoll­ge­setz bestehen diver­se Unter­schie­de sowohl bei den Ver­fah­rens­wei­se wie auch in der Ter­mi­no­lo­gie, durch die in der Pra­xis zuneh­mend Schwie­rig­kei­ten auf­ge­tre­ten. Dies soll nun geän­dert werden.

Neu­fas­sung des Truppenzollgesetzes

Und da die Euro­päi­sche Kom­mis­si­on dies­be­züg­lich kei­ne euro­pa­wei­te Har­mo­ni­sie­rung anstre­be, lie­ge nun die natio­na­le Gesetz­ge­bungs­kom­pe­tenz bei der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land. Der Gesetz­ent­wurf habe das Ziel, die Dis­kre­pan­zen zwi­schen euro­päi­schem und natio­na­lem Recht zu besei­ti­gen. Die Neu­fas­sung sol­le eine ein­fa­che Rechts­an­wen­dung ermög­li­chen und Miss­bräu­chen ent­ge­gen­wir­ken. Alle in Deutsch­land sta­tio­nier­ten aus­län­di­schen Streit­kräf­te und SHAPE (Supre­me Head­quar­ters Allied Powers, Euro­pe) als obers­tes mili­tä­ri­sches NATO-Haupt­quar­tier sei­en an der Aus­ar­bei­tung des Ent­wurfs betei­ligt gewe­sen. Neue Rech­te und Ver­güns­ti­gun­gen wür­den durch den Gesetz­ent­wurf nicht geschaf­fen wor­den, so die Regie­rung. Das TrZG regelt Zoll- und Steu­er­fra­gen bezüg­lich Waren, die von aus­län­di­schen Streit­kräf­ten ein­ge­führt oder aus ande­ren EG-Mit­glieds­staa­ten oder der Bun­des­re­pu­blik bezo­gen werden.