Pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung Test­sie­ger Ver­gleich & Rech­ner 2012

Spä­tes­tens wenn Arbeit­neh­mer in die pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung wech­seln dür­fen oder wenn die jähr­li­chen Bei­trags­er­hö­hun­gen bekannt­ge­ge­ben wer­den, steht ein Stich­wort im Mit­tel­punkt des Inter­es­ses: der PKV-Ver­gleich. Tat­säch­lich kön­nen Ver­si­cher­te jeden Monat bares Geld spa­ren, wenn sie sich für einen Tarif ent­schei­den, der ein soli­des Preis-Leis­tungs-Ver­hält­nis auf­weist.

Pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung Test­sie­ger Ver­gleich & Rech­ner 2012

So kann der Preis­un­ter­schied für einen 30 Jah­re alten Ange­stell­ten bei einem Pre­mi­um­ta­rif mit Unter­brin­gung im Ein­bett­zim­mer, Chef­arzt­be­hand­lung und einer Kos­ten­er­stat­tung für Zahn­ersatz in Höhe von 80 Pro­zent schnell zwi­schen 50 und 100 Euro pro Monat aus­ma­chen, im Ein­zel­fall geht die Dif­fe­renz dar­über noch weit hin­aus. Legt man eine mög­li­che Selbst­be­tei­li­gung auf die monat­li­che Ver­si­che­rungs­prä­mie um, beträgt die Dif­fe­renz pro Monat auch 200 Euro und mehr – ein ein­drucks­vol­les Zah­len­bei­spiel, das belegt, wie unglaub­lich wich­tig der Tarif­ver­gleich vor dem Ver­trags­ab­schluss ist.

Ganz ähn­lich gestal­tet sich der Bei­trags­ver­gleich für Selb­stän­di­ge, die gera­de zu Beginn ihrer Exis­tenz­grün­dung häu­fig auf güns­tigs­te Prei­se abstel­len und im Gegen­zug bereit sind, ledig­lich Leis­tun­gen ent­spre­chend dem Niveau der gesetz­li­chen Kran­ken­kas­sen zu akzep­tie­ren. Betrach­tet man einen Ein­stei­ger­ta­rif mit der Unter­brin­gung im Mehr­bett­zim­mer im Kran­ken­haus ohne Chef­arzt­be­hand­lung und eine Kos­ten­er­stat­tung von 60 Pro­zent für Zahn­ersatz sowie eine Selbst­be­tei­li­gung von 1.200 Euro, liegt auch in die­sem Tarif­ver­gleich der Unter­schied zwi­schen dem güns­tigs­ten und dem teu­ers­ten Anbie­ter bei 100 Euro oder 200 Euro pro Monat min­des­tens.

Grund­sätz­lich bleibt fest­zu­hal­ten, dass die pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung bei der Wahl der bes­ten Ver­si­che­rung maß­geb­lich güns­ti­ger sein kann als eine ver­gleich­ba­re gesetz­li­che Kran­ken­ver­si­che­rung, doch sie kann eben auch deut­lich teu­rer sein – und das ganz unab­hän­gig von den Leis­tun­gen, wie auch der PKV-Ver­gleich von Stif­tung Waren­test zeigt. Im Leis­tungs­ver­gleich aller­dings wird die PKV in der Regel min­des­tens genau­so gut abschnei­den wie die gesetz­li­che Kran­ken­ver­si­che­rung, denn nur weni­ge Tari­fe bie­ten Leis­tun­gen, die noch unter­halb des Niveaus der gesetz­li­chen Kas­sen lie­gen. In der Regel wird der Leis­tungs­ver­gleich zwi­schen der gesetz­li­chen und der pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung zei­gen, dass die Leis­tun­gen der pri­va­ten Ver­si­che­rer min­des­tens gleich­wer­tig sind und meis­tens über das Niveau der gesetz­li­chen Kas­sen hin­aus­ge­hen.

Um zu ver­ste­hen, wor­aus sich die unter­schied­li­chen Bei­trä­ge der pri­va­ten Kas­sen erge­ben, muss man wis­sen, wie sie die Ver­si­che­rungs­prä­mi­en kal­ku­lie­ren. Grund­sätz­lich ist ein pri­va­ter Ver­si­che­rer gehal­ten, einen Tarif wirt­schaft­lich anzu­bie­ten, das bedeu­tet, die Kos­ten soll­ten aus den Bei­trä­gen abzu­de­cken sein. Die Höhe der Prä­mie hängt maß­geb­lich vom Alter und dem Gesund­heits­zu­stand des Ver­si­cher­ten ab, je höher das Ein­tritts­al­ter ist, des­to höher ist auch die Prä­mie. Vor­er­kran­kun­gen kön­nen zu einem Risi­ko­zu­schlag füh­ren, der die Bei­trä­ge nach oben treibt. Da die­se Kal­ku­la­ti­on aber von jedem Ver­si­che­rer für jeden Ver­si­cher­ten indi­vi­du­ell ange­stellt wird, ist ein unter­schied­li­cher Bei­trag auch bei glei­cher Leis­tung bei jeder Gesell­schaft sehr wahr­schein­lich. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen und einen neu­tra­len PKV Ver­gleich bie­tet Asenta.de.