Steu­er­li­che Grund­la­gen in Pharmaunternehmen

In der Steu­er­po­li­tik gibt es jähr­lich zahl­rei­che Ände­run­gen. Die Unter­neh­mens­lei­tung muss sich aus stra­te­gi­scher Sicht bereits sehr früh mit dem The­ma Steu­er­pla­nung und ‑opti­mie­rung aus­ein­an­der­set­zen. In die­se Bran­che fal­len nicht nur die klas­si­schen Phar­ma­un­ter­neh­men , son­dern auch Unter­neh­men im Bereich der Bio­in­dus­trie oder im Che­mie­han­del. Steu­er­tech­nisch wer­den sie der glei­chen Bran­che zugerechnet. 

Steu­er­li­che Grund­la­gen in Pharmaunternehmen

Die weit­rei­chen­den Ver­än­de­run­gen in der Steu­er­ge­setz­ge­bung wer­den auch auf zahl­rei­chen Kon­gres­sen bespro­chen. Dort fin­den sich nicht nur Ver­tre­ter der Bran­che ein, son­dern auch Steu­er­ex­per­ten aus vie­len ver­schie­de­nen Län­dern. Wenn man sich die Ver­än­de­run­gen der letz­ten Jah­re ansieht, dann erkennt man gra­vie­ren­de Struk­tur­ver­än­de­run­gen. Sie gehen zum Teil auch ins Detail und betref­fen Pro­duk­ti­ons­vor­gän­ge eben­so wie ein­zel­ne Lie­fer­men­gen. Teil­wei­se wer­den auf den Web­sei­ten der Unter­neh­men auch steu­er­li­che Bezugs­punk­te mit der Öffent­lich­keit geteilt. Berei­che, die nicht für die Öffent­lich­keit bestimmt sind, wer­den im Intra­net geteilt.

Beur­tei­lung ein­zel­ner steu­er­li­cher Sachverhalte

Die­ser Teil ist nur für Drit­te mit Zugangs­be­rech­ti­gung zugäng­lich. Sie kön­nen auf­grund die­ser The­se nicht auf die­ses Insi­der-Wis­sen zugrei­fen. Für die rele­van­ten Berei­che ist mit einem Spe­zia­lis­ten auf dem jewei­li­gen Fach­ge­biet zu spre­chen. Sehr oft gibt es auch aktu­el­le Fall­fra­gen zu aus­ge­wähl­ten Sach­ver­hal­ten. Der Sach­ver­halt geht zwar nicht direkt auf eine gene­rel­le Fall Lage ein, man kann sie aber auch fall­be­zo­gen beur­tei­len. Wenn zum Bei­spiel ein Sach­ver­halt einen bestimm­ten Indus­trie­stoff betrifft, so wird das Wort dar­in erwähnt. Es muss nicht zwangs­läu­fig zu einer gra­vie­ren­den Ver­än­de­rung der The­men­la­ge füh­ren. Es kann aber sehr wohl zu Ver­än­de­run­gen kom­men, wenn Sie bei­spiels­wei­se einen ähn­lich gela­ger­ten Fall vor­fin­den. Die aktu­el­le Recht­spre­chung nimmt etwa zu Bitu­men inner­halb eines Pro­duk­ti­ons­pro­zes­ses Stel­lung. Es muss nicht zwin­gend davon aus­ge­gan­gen wer­den, dass Bitu­men auch mit einer ähn­li­chen Sach­ver­halts­kon­stel­la­ti­on zusam­men­hän­gen. Es kann aber aus Sicht der Beur­tei­lung von aktu­el­len Steu­er­fra­gen einen wich­ti­gen Hin­weis dar­stel­len. Bitu­men Infor­ma­tio­nen bei Tib-Che­mi­cals sind viel­leicht wich­ti­ge Bezugs­quel­len hin­sicht­lich der Beur­tei­lung von unter­schied­li­chen Fall­kon­stel­la­tio­nen. Jeden­falls kann davon aus­ge­gan­gen wer­den, dass auch die Ver­än­de­run­gen, die das Arz­nei­mit­tel beein­flus­sen, von Rele­vanz sind.

Auf­stel­lung des Jahresabschlusses

Um den Jah­res­ab­schluss auf­zu­stel­len wird in Deutsch­land der UGB-Abschluss erstellt. Die­ser ist tra­di­tio­nell bei Phar­ma­un­ter­neh­men bereits sehr früh in Roh­form vor­han­den. Die Daten die­nen zur Erstel­lung des steu­er­li­chen Abschlus­ses. Die meis­ten gro­ßen Phar­ma­un­ter­neh­men haben tra­di­tio­nell bereits alles im Vor­feld gemacht