Gesell­schaf­ter­dar­lehn und das DBA Frankreich

Auch im Anwen­dungs­be­reich des Dop­pel­be­steue­rungs­ab­kom­men mit Frank­reich (DBA Frank­reich 1959/​1969) sind Zins­ein­künf­te von Mit­un­ter­neh­mern aus Dar­le­hen, die sie der Mit­un­ter­neh­mer­schaft gewährt haben, abkom­mens­recht­lich aus den gewerb­li­chen Gewin­nen her­aus­zu­lö­sen und nach dem Zins­ar­ti­kel zu beur­tei­len. Die Rück­ver­wei­sungs­klau­sel des Art. 10 Abs. 2 DBA Frank­reich 1959/​1969 ist dahin gehend aus­zu­le­gen, dass es auf

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Gesell­schaf­ter­dar­lehn und das DBA Italien

Auch im Anwen­dungs­be­reich des Dop­pel­be­steue­rungs­ab­kom­mens mit Ita­li­en (DBA Ita­li­en 1925) sind Zins­ein­künf­te von Mit­un­ter­neh­mern aus Dar­le­hen, die sie der Mit­un­ter­neh­mer­schaft gewährt haben, abkom­mens­recht­lich aus den gewerb­li­chen Gewin­nen her­aus­zu­lö­sen und nach dem Zins­ar­ti­kel zu beur­tei­len. Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 9. August 2006 – II R 59/​05

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Dop­pel­be­steue­rungs­ab­kom­men

Das Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um hat die Tex­te derb der­zeit in Kraft befind­li­chen Dop­pel­be­steue­rungs­ab­kom­men sowie wei­te­re staa­ten­be­zo­ge­ne Ver­öf­fent­li­chun­gen auf sei­ner Inter­net­sei­te in einer Über­sicht zusanmmen gestellt. Die Zusam­men­stel­lung hat den Stand vom 01.01.2006.

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Remit­tance-Base-Klau­sel

Ver­gü­tun­gen aus Arbeit i.S. von Art. 14 dies Dop­pel­be­steue­rungs­ab­kom­men mit Sin­ga­pur “stam­men” i.S. von Art. 21 DBA-Sin­­ga­pur aus Deutsch­land, wenn sie von einem hier ansäs­si­gen Arbeit­ge­ber als Ver­gü­tung für die Tätig­keit in Sin­ga­pur gezahlt wer­den. Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 22. Febru­ar 2006 – I R 14/​05

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Neue Dop­pel­be­steue­rungs­ab­kom­men

Die Bun­des­re­gie­rung hat für eini­ge neu geschlos­se­ne Dop­pel­be­steue­rungs­ab­kom­men das Gesetz­ge­bungs­ver­fah­ren für die not­wen­di­gen Zustim­mungs­ge­set­ze ein­ge­lei­tet und die Gesetz­ent­wür­fe dem Bun­des­rat zuge­lei­tet. Dies betrifft die Dop­pel­be­steue­rungs­ab­kom­men mit Weiß­russ­land (Ver­trag vom 30.09.2005; Steu­ern vom Ein­kom­men und Ver­mö­gen) Kir­gi­si­en (Ver­trag vom 01.12.2005; Steu­ern vom Ein­kom­men und Ver­mö­gen) und Slo­we­ni­en (Ver­trag vom 03.05.2006; Steu­ern vom Einkommen

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Ver­län­ge­rung des DBA Ver­ei­nig­te Ara­bi­sche Emirate

Das Dop­pel­be­steue­rungs­ab­kom­men zwi­schen Deutsch­land und den Ver­ei­nig­ten Ara­bi­schen Emi­ra­ten (Abkom­mens vom 9. April 1995 zwi­schen der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land und den Ver­ei­nig­ten Ara­bi­schen Emi­ra­ten zur Ver­mei­dung der Doppelbesteue?rung auf dem Gebiet der Steu­ern vom Ein­kom­men und vom Ver­mö­gen und zur Bele­bung der wirt­schaft­li­chen Bezie­hun­gen, BGBl. 1996 II S. 518) war zunächst

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Ergän­zungs­pro­to­koll zum deutsch-ame­ri­ka­ni­schen Doppelbesteuerungsabkommen

Am 1. Juni 2006 wur­de in Ber­lin ein Pro­to­koll zur Ergän?zung des aus dem Jahr 1989 stam­men­den deutsch-ame­­ri­­ka­­ni­­schen Dop­pel­be­steue­rungs­ab­kom­mens unter­zeich­net. Im Mit­tel­punkt die­ses Revi­si­ons­pro­to­kolls ste­hen: Ver­zicht auf die Erhe­bung von Quel­len­steu­ern auf Gewinnausschüt?tun?gen von Toch­ter­ge­sell­schaf­ten an Muttergesell?schaften. Damit wird die Mehr­fach­be­steue­rung von Gewin­nen ver?mieden. Gegen­sei­ti­ge Aner­ken­nung von Alters­vor­sor­ge­ein­rich­tun­gen für steuerli?che

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Frei­stel­lungs­be­schei­de

Steu­er­aus­län­der kön­nen einen nach dem jewei­li­gen Dop­pel­be­steue­rungs­ab­kom­men in Deutsch­land fäl­li­gen Steu­er­ab­zug (etwa bei Kapi­tal­erträ­gen) durch eine Frei­stel­lungs­be­schei­ni­gung nach § 50d EStG ver­mei­den. Im Frei­stel­lungs­ver­fah­ren nach § 50d EStG ist nur dar­über zu befin­den, ob aus den dar­in bestimm­ten Grün­den eine Frei­stel­lung von der deut­schen Steu­er gebo­ten ist. Die Fra­ge, ob

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Gren­zen beim grenz­über­schrei­ten­den Auskunftsverkehr

Die Bedeu­tung des grenz­über­schrei­ten­den Aus­kunfts­ver­kehrs wächst: So wie die deut­sche Finanz­ver­wal­tung Mit­tei­lun­gen über Sach­um­stän­de, die für eine inlän­di­sche Besteue­rung von Bedeu­tung sein kön­nen, emp­fängt, infor­miert sie selbst auch aus­län­di­sche Staa­ten – sowohl inner­halb als auch außer­halb Euro­pas. Rechts­grund­la­ge für eine sol­che Amts­hil­fe, die oft­mals auch als “Spon­tan­aus­kunft” ohne ein entsprechendes

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Dop­pel­be­steue­rungs­ab­kom­men inner­halb der EU

Es ver­stößt nach Ansicht des Bun­des­fi­nanz­hofs nicht gegen Art. 52 des EG-Ver­­­tra­­ges (jetzt Art. 43 EG) sowie Art. 59 EGV (jetzt Art. 49 EG), wenn inlän­di­sche Unter­neh­men, die mit einem Unter­neh­men ver­bun­den sind, das in einem ande­ren Mit­glied­staat ansäs­sig ist, und die mit die­sem Unter­neh­men in kauf­män­ni­schen oder finan­zi­el­len Beziehungen

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