Zinsloses Darlehen für die belgische Tochtergesellschaft

Nach § 1 Abs. 1 AStG a.F. wer­den Ein­künf­te eines Steu­er­pflich­ti­gen aus Geschäfts­be­zie­hun­gen mit einer ihm nahe ste­hen­den Per­son so ange­setzt, wie sie unter den zwi­schen unab­hän­gi­gen Drit­ten ver­ein­bar­ten Bedin­gun­gen ange­fal­len wären, wenn sie dadurch gemin­dert sind, dass er im Rah­men sol­cher Geschäfts­be­zie­hun­gen zum Aus­land Bedin­gun­gen ver­ein­bart, die von denen abwei­chen, die

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Die Eroberung neuer Märkte

Für die Expan­si­on eines Unter­neh­mens ist es grund­sätz­lich wich­tig, über die eige­ne Lan­des­gren­ze hin­aus­zu­se­hen. Unab­hän­gig von dem Pro­dukt, das die Fir­ma her­stellt, oder die Dienst­leis­tung, die ange­bo­ten wird, kommt ein guter Geschäfts­mann nicht dar­an vor­bei, auf der Suche nach neu­en Märk­ten auch ins Aus­land zu sehen. Poten­ti­el­le Absatz­märk­te kön­nen die

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Der zu niedrige Verkaufspreis einer Auslandsbeteiligung

Beim Ver­kauf einer von § 8b Abs. 2 KStG 1999 erfass­ten Aus­lands­be­tei­li­gung ist nicht nur der inner­bi­lan­zi­ell zu erfas­sen­de tat­säch­li­che Ver­äu­ße­rungs­er­lös, son­dern auch die als ver­deck­te Gewinn­aus­schüt­tung nach § 8 Abs. 3 Satz 2 KStG erfass­te Dif­fe­renz zum höhe­ren ange­mes­se­nen Kauf­preis Bestand­teil des gemäß § 8b Abs. 2 KStG 1999 steu­er­frei­en Ver­äu­ße­rungs­ge­winns. In Bezug auf

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Kapitalbeteiligungen in Drittstaaten

Das Abzugs­ver­bot für Teil­wert­ab­schrei­bun­gen gemäß § 8b Abs. 3 KStG ist nach einem Urteil des Finanz­ge­richts Köln auch auf Betei­li­gun­gen an aus­län­di­schen Kapi­tal­ge­sell­schaf­ten aus Dritt­staa­ten — also auch Staa­ten, die kei­ne Mit­glieds­staa­ten der Euro­päi­schen Uni­on oder des Euro­päi­schen Wirt­schafts­raums sind — unab­hän­gig von der Höhe der Betei­li­gung gene­rell erst­mals im Ver­an­la­gungs­zeit­raum 2002 anwend­bar. Das Finanz­ge­richt

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Besteuerungsvermeidung durch grenzüberschreitende Organschaften

Der Bun­des­fi­nanz­hof hat in einer aktu­el­len Ent­schei­dung die Begrün­dung einer sog. gewer­be­steu­er­li­chen Organ­schaft „über die Gren­ze” zwi­schen einer inlän­di­schen Unter­ge­sell­schaft und einer aus­län­di­schen Ober­ge­sell­schaft aner­kannt. Ver­pflich­tet sich eine inlän­di­sche Kapi­tal­ge­sell­schaft, ihren gan­zen Gewinn als Organ­ge­sell­schaft an ein ande­res gewerb­li­ches Unter­neh­men als Organ­trä­ger abzu­füh­ren, so ist das Ein­kom­men der Organ­ge­sell­schaft nicht

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Finale Verluste einer ausländischen Tochterkapitalgesellschaft

Unter­stellt, ein Abzug von Ver­lus­ten einer in einem ande­ren Mit­glied­staat der Euro­päi­schen Uni­on ansäs­si­gen Toch­ter­ka­pi­tal­ge­sell­schaft bei ihrer inlän­di­schen Mut­ter­ka­pi­tal­ge­sell­schaft wäre aus uni­ons­recht­li­chen Grün­den gebo­ten, käme ein sol­cher Ver­lust­ab­zug nicht im Ver­an­la­gungs­zeit­raum des Ent­ste­hens der Ver­lus­te, son­dern nur in jenem Ver­an­la­gungs­zeit­raum in Betracht, in wel­chem sie tat­säch­lich „final” gewor­den sind1. Durch

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