Gewinn aus der Veräußerung von Anteilen an inländischen Kapitalgesellschaften — und seine Steuerfreiheit

Der von einer beschränkt steu­er­pflich­ti­gen Kör­per­schaft erziel­te Gewinn aus der Ver­äu­ße­rung von Antei­len an einer inlän­di­schen Kapi­tal­ge­sell­schaft ist gemäß § 8b Abs. 2 Satz 1 KStG steu­er­frei. Gemäß § 8 Abs. 1 KStG i.V.m. § 49 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. e Dop­pel­buchst. aa EStG sind inlän­di­sche Ein­künf­te im Sin­ne der beschränk­ten Steu­er­pflicht auch Ein­künf­te aus

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Rechtsschutz für beschränkt Steuerpflichtige

Auch soweit auf der Grund­la­ge der Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs beschränkt und unbe­schränkt Steu­er­pflich­ti­ge ‑unter der äußerst zwei­fel­haf­ten Prä­mis­se ihrer Ver­gleich­bar­keit im ver­fas­sungs­recht­li­chen Sin­­ne- auf zwei unter­schied­li­che Rechts­schutz­we­ge ver­wie­sen wer­den, kön­nen hier­aus allein noch kei­ne durch­grei­fen­den ver­fas­sungs­recht­li­chen Beden­ken her­ge­lei­tet wer­den, solan­ge der beschränkt Steu­er­pflich­ti­ge in dem ihm zuge­wie­se­nen Ver­fah­ren Rechts­schutz auf

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Einkünfte eines Entwicklungshelfers in Kasachstan

Nach Auf­fas­sung des Finanz­ge­richts besteht für die Ein­künf­te eines in Kasach­stan ein­ge­setz­ten Ent­wick­lungs­hel­fers ein aus dem Kas­sen­staats­prin­zip des Art.19 DBA Kasach­stan resul­tie­ren­des Besteue­rungs­recht Deutsch­lands. Rich­ti­ger­wei­se müs­sen die Ein­künf­te daher in die Bemes­sungs­grund­la­ge der Ein­kom­men­steu­er ein­be­zo­gen wer­den, und zwar unab­hän­gig davon, ob die Ent­wick­lungs­hel­fer unbe­schränkt oder beschränkt steu­er­pflich­tig waren. 1. Alter­na­ti­ve:

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Besteuerung gebietsfremder Steuerpflichtiger in Portugal

Die Euro­päi­sche Kom­mis­si­on hat Por­tu­gal auf­ge­for­dert, sei­ne Steu­er­vor­schrif­ten für gebiets­frem­de Steu­er­pflich­ti­ge zu ändern. Gebiets­frem­de Steu­er­pflich­ti­ge wer­den in Por­tu­gal in bestimm­ten Fäl­len auf Brut­to­ba­sis und zu Pau­schal­sät­zen besteu­ert, inlän­di­sche Steu­er­pflich­ti­ge jedoch auf Net­to­ba­sis (sie kön­nen also bestimm­te Aus­ga­ben abset­zen) und zu pro­gres­si­ven Steu­er­sät­zen. Die­se unter­schied­li­che Behand­lung kann zu einer ungüns­ti­ge­ren steu­er­li­chen

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Die beschränkte Steuerpflicht des EU-Musikers

Es unter­liegt kei­nen ver­fas­sungs­recht­li­chen Beden­kung, aus­län­di­sche Musi­ker hin­sichltich des für Auf­trit­te in Deutsch­land erziel­ten Ein­kom­mens pau­schal mit 25% zu besteu­ern, ohne hier­bei ent­stan­de­ne Wer­bungs­kos­ten des Musi­kers zu berück­sich­ti­gen. Mit die­ser Begrün­dung nahm jetzt das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt eine Ver­fas­sungs­be­schwer­de eines nie­der­län­di­schen Musi­kers nicht zur Ent­schei­dung an. Inhalts­über­sicht­Der Aus­gangs­fallArt. 3 GG)»”>Kein Benach­tei­li­gung gegen­über ande­ren

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Lohnsteuer für ehemalige Expatriates

Keh­ren Arbeit­neh­mer, die von der (aus­län­di­schen) Mut­ter­ge­sell­schaft für eine bestimm­te Zeit zur deut­schen Toch­ter­ge­sell­schaft ent­sandt wur­den, nach die­ser Zeit wie­der in ihr Hei­mat­land zurück, unter­lie­gen sie für danach noch für ihre Tätig­keit in Deutsch­land anfal­len­de Gehalts­nach­zah­lun­gen in Deutsch­land der beschränk­ten Ein­kom­men­steu­er­pflicht. Bei der Berech­nung der Lohn­steu­er für einen „sons­ti­gen Bezug”,

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