Betriebsstättenzurechnung und Abgeltungswirkung - bei gewerblich geprägter KG

Betriebsstättenzurechnung und Abgeltungswirkung — bei gewerblich geprägter KG

Eine nach § 15 Abs. 3 Nr. 2 EStG gewerb­lich gepräg­te (inlän­di­sche) KG ver­mit­telt ihren (aus­län­di­schen) Gesell­schaf­tern eine Betriebs­stät­te i.S. von § 49 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. a EStG i.V.m. § 2 Nr. 1 KStG; die Abgel­tungs­wir­kung für den Kapi­tal­ertrag­steu­er­ab­zug (§ 32 Abs. 1 Nr. 2 KStG) ist inso­weit aus­ge­schlos­sen. Übt der Gesell­schaf­ter einer sol­chen (inlän­di­schen) KG im

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Veräußerungsgewinn - und die Betriebsausgabenfiktion der ausländischen Beteiligungsgesellschaft

Veräußerungsgewinn — und die Betriebsausgabenfiktion der ausländischen Beteiligungsgesellschaft

Die Fik­ti­on nicht­ab­zieh­ba­rer Betriebs­aus­ga­ben nach Maß­ga­be von § 8b Abs. 3 Satz 1 KStG (sog. Schach­tel­stra­fe) geht ins Lee­re, wenn die ver­äu­ßern­de Kapi­tel­ge­sell­schaft im Inland über kei­ne Betriebs­stät­te und kei­nen stän­di­gen Ver­tre­ter ver­fügt. In einem sol­chen Fall ist mit­hin dem auf die Gesell­schaf­te­rin ent­fal­len­den Ver­äu­ße­rungs­ge­winn i.S. des § 8b Abs. 2 Satz 1 KStG

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Der finale Betriebsstättenverlust - bei der Anteilsveräußerung an der ausländischen Betriebsstätte

Der finale Betriebsstättenverlust — bei der Anteilsveräußerung an der ausländischen Betriebsstätte

Leis­tet der Ver­äu­ße­rer bei der ent­gelt­li­chen Über­tra­gung eines Mit­un­ter­neh­mer­an­teils an einer aus­län­di­schen Per­so­nen­ge­sell­schaft wegen der schlech­ten wirt­schaft­li­chen Lage der Gesell­schaft an den Erwer­ber eine Aus­gleichs­zah­lung, kann er inso­weit kei­nen inlän­di­schen Ver­lust gel­tend machen, als die Per­so­nen­ge­sell­schaft über aus­län­di­sche Betriebs­stät­ten ver­fügt, die nach dem ein­schlä­gi­gen Abkom­men zur Ver­mei­dung der Dop­pel­be­steue­rung nicht

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Das Reisebüro in der Türkei - als Betriebsstätte im deutschen Gewerbesteuerrecht

Das Reisebüro in der Türkei — als Betriebsstätte im deutschen Gewerbesteuerrecht

Der in § 9 Nr. 3 GewStG ver­wen­de­te Begriff der Betriebs­stät­te bestimmt sich nicht nach der Defi­ni­ti­on des jeweils ein­schlä­gi­gen DBA, son­dern nach inner­staat­li­chem Recht1. Der Gewer­be­steu­er unter­liegt jeder ste­hen­de Gewer­be­be­trieb, soweit er im Inland betrie­ben wird (§ 2 Abs. 1 Satz 1 GewStG), d.h. soweit für ihn im Inland eine Betriebs­stät­te unter­hal­ten wird (§

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Das holländische Grundstück als Betriebsstätte

Das holländische Grundstück als Betriebsstätte

Bewirt­schaf­te­te Grund­stücks­flä­chen, die zu einem inlän­di­schen land­wirt­schaft­li­chen Betrieb gehö­ren und im grenz­na­hen Aus­land (hier: den Nie­der­lan­den) bele­gen sind, kön­nen als Betriebs­stät­te i.S. von § 12 AO zu qua­li­fi­zie­ren und die hier­durch erziel­ten Ein­künf­te des­halb gemäß § 32b Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 EStG 2002 n.F. vom sog. Pro­gres­si­ons­vor­be­halt aus­zu­neh­men sein. Vor­lie­gend war

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