Kein Ladeschein, kein Frachtbrief - und nur eine Ladeliste

Kein Ladeschein, kein Frachtbrief — und nur eine Ladeliste

Wird weder ein Lade­schein noch ein Fracht­brief aus­ge­stellt, kann der Beweis für die Anzahl der über­ge­be­nen Fracht­stü­cke von dem nach Art. 17 Abs. 1 CMR Anspruchs­be­rech­tig­ten auch durch eine von dem Fracht­füh­rer oder sei­nem Fah­rer aus­ge­stell­te Emp­fangs­be­stä­ti­gung (Über­nah­me­quit­tung) geführt wer­den. Der Fracht­füh­rer kann sich nicht dar­auf beru­fen, die Über­nah­me­quit­tung habe kei­ner­lei

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Voller Schadensersatz trotz CMR

Voller Schadensersatz trotz CMR

Vol­len Scha­dens­er­satz — über die Beschrän­kung des Art. 23 Abs. 3 CMR hin­aus — schul­det die Beklag­te nur dann, wenn die Vor­aus­set­zun­gen des Art. 29 CMR vor­lie­gen. Nach die­ser Bestim­mung kann sich der Fracht­füh­rer nicht auf Haf­tungs­be­schrän­kun­gen beru­fen, wenn er den Scha­den vor­sätz­lich oder durch ein dem Vor­satz gleich­ste­hen­des Ver­schul­den ver­ur­sacht hat (Art. 29 Abs.

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Die vertragliche Vereinbarung der CMR

Die vertragliche Vereinbarung der CMR

Gilt die CMR nicht nach ihren Art. 1 und 2, son­dern auf­grund einer Par­tei­ver­ein­ba­rung, kön­nen die Par­tei­en von der CMR abwei­chen­de Rege­lun­gen in den Gren­zen des ohne sie anzu­wen­den­den Rechts ver­ein­ba­ren. Die Gel­tung der CMR beruht im Streit­fall nicht auf Art. 1 oder 2 CMR. Es han­del­te sich bei dem ver­ein­bar­ten Trans­port um

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Feuer an Bord eines Seeschiffes und die Haager Regeln von 1924

Feuer an Bord eines Seeschiffes und die Haager Regeln von 1924

Bei den Haa­ger Regeln von 1924 han­delt es sich um zwin­gen­de Vor­schrif­ten im Sin­ne von Art. 2 Abs. 1 Satz 2 CMR. Feu­er an Bord eines See­schif­fes kann eine trans­port­trä­ger­ty­pi­sche Gefahr im Sin­ne von Art. 2 Abs. 1 Satz 2 CMR sein. Geht es um einen inter­na­tio­na­len See­trans­port, rich­tet sich die Haf­tung des Ver­frach­ters für Schä­den

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Belegnachweis bei innergemeinschaftlicher Lieferung im Versendungsfall

Belegnachweis bei innergemeinschaftlicher Lieferung im Versendungsfall

Soll bei einer inner­ge­mein­schaft­li­chen Lie­fe­rung die Ver­sen­dung in das übri­ge Gemein­schafts­ge­biet beleg­mä­ßig durch einen CMR-Frach­t­brief nach­ge­wie­sen wer­den, ist es grund­sätz­lich erfor­der­lich, die für die Ablie­fe­rung vor­ge­se­he­ne Stel­le (Bestim­mungs­ort) anzu­ge­ben. Im Rah­men des Nach­wei­ses einer inner­ge­mein­schaft­li­chen Lie­fe­rung kan ein CMR-Frach­t­brief ein geeig­ne­ter Ver­sen­dungs­be­leg im Sin­ne des § 6a Abs. 3 UStG i.V.m.

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