CMR-Haftung des Frachtführers - und der Verladefehler des Versenders

CMR-Haf­tung des Fracht­füh­rers – und der Ver­la­de­feh­ler des Versenders

Von der Haf­tung nach Art. 17 Abs. 1 CMR ist der Fracht­füh­rer gemäß Art. 17 Abs. 4 Buchst. c CMR befreit, wenn die Beschä­di­gung des Gutes auf einen Ver­­la­­de- oder Ver­stau­feh­ler des Absen­ders zurück­zu­füh­ren ist. Ein Ver­la­de­feh­ler kommt in Betracht, wenn es wegen einer Not­brem­sung zu einer Höher­stau­ung der Ladung kommt. Eine zur

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Kein Ladeschein, kein Frachtbrief - und nur eine Ladeliste

Kein Lade­schein, kein Fracht­brief – und nur eine Ladeliste

Wird weder ein Lade­schein noch ein Fracht­brief aus­ge­stellt, kann der Beweis für die Anzahl der über­ge­be­nen Fracht­stü­cke von dem nach Art. 17 Abs. 1 CMR Anspruchs­be­rech­tig­ten auch durch eine von dem Fracht­füh­rer oder sei­nem Fah­rer aus­ge­stell­te Emp­fangs­be­stä­ti­gung (Über­nah­me­quit­tung) geführt wer­den. Der Fracht­füh­rer kann sich nicht dar­auf beru­fen, die Über­nah­me­quit­tung habe keinerlei

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Voller Schadensersatz trotz CMR

Vol­ler Scha­dens­er­satz trotz CMR

Vol­len Scha­dens­er­satz – über die Beschrän­kung des Art. 23 Abs. 3 CMR hin­aus – schul­det die Beklag­te nur dann, wenn die Vor­aus­set­zun­gen des Art. 29 CMR vor­lie­gen. Nach die­ser Bestim­mung kann sich der Fracht­füh­rer nicht auf Haf­tungs­be­schrän­kun­gen beru­fen, wenn er den Scha­den vor­sätz­lich oder durch ein dem Vor­satz gleich­ste­hen­des Ver­schul­den verursacht

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Die vertragliche Vereinbarung der CMR

Die ver­trag­li­che Ver­ein­ba­rung der CMR

Gilt die CMR nicht nach ihren Art. 1 und 2, son­dern auf­grund einer Par­tei­ver­ein­ba­rung, kön­nen die Par­tei­en von der CMR abwei­chen­de Rege­lun­gen in den Gren­zen des ohne sie anzu­wen­den­den Rechts ver­ein­ba­ren. Die Gel­tung der CMR beruht im Streit­fall nicht auf Art. 1 oder 2 CMR. Es han­del­te sich bei dem ver­ein­bar­ten Trans­port um

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Belegnachweis bei innergemeinschaftlicher Lieferung im Versendungsfall

Beleg­nach­weis bei inner­ge­mein­schaft­li­cher Lie­fe­rung im Versendungsfall

Soll bei einer inner­ge­mein­schaft­li­chen Lie­fe­rung die Ver­sen­dung in das übri­ge Gemein­schafts­ge­biet beleg­mä­ßig durch einen CMR-Frach­t­­brief nach­ge­wie­sen wer­den, ist es grund­sätz­lich erfor­der­lich, die für die Ablie­fe­rung vor­ge­se­he­ne Stel­le (Bestim­mungs­ort) anzu­ge­ben. Im Rah­men des Nach­wei­ses einer inner­ge­mein­schaft­li­chen Lie­fe­rung kan ein CMR-Frach­t­­brief ein geeig­ne­ter Ver­sen­dungs­be­leg im Sin­ne des § 6a Abs. 3 UStG i.V.m.

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Das Carnet und die Verlustfiktion des CMR

Das Car­net und die Ver­lust­fik­ti­on des CMR

Ein Car­net TIR zählt nicht zu den „not­wen­di­gen Urkun­den“ im Sin­ne von Art. 11 Abs. 1 CMR, die der Absen­der dem Fracht­füh­rer für die Durch­füh­rung der Beför­de­rung zur Ver­fü­gung zu stel­len hat. Wird in Ver­lust gera­te­nes Trans­port­gut nach Ablauf der in Art. 20 Abs. 1 CMR genann­ten Fris­ten wie­der auf­ge­fun­den, so kann sich

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Diebstahlsgefährdete Ware im CMR-Frachtverkehr

Dieb­stahls­ge­fähr­de­te Ware im CMR-Frachtverkehr

Auf­grund des all­ge­mei­nen Hin­wei­ses in einem Fracht­ver­trag „ACHTUNG: Dieb­stahl­ge­fähr­de­te Ware! Wagen wird ver­plombt!“ muss der Spediteur/​Frachtführer grund­sätz­lich nicht davon aus­ge­hen, dass bei der Durch­füh­rung der Beför­de­rung eine „beson­de­re Gefah­ren­la­ge“ besteht, die das Ergrei­fen beson­de­rer Siche­rungs­maß­nah­men (ins­be­son­de­re den Ein­satz eines Kas­ten­wa­gens anstatt eines Pla­­nen-Lkw sowie gege­be­nen­falls den Ein­satz eines zwei­ten Fahrers)

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