Beteiligung an einer französischen SICAV - und das bewertungsrechtliche Schachtelprivileg

Betei­li­gung an einer fran­zö­si­schen SICAV – und das bewer­tungs­recht­li­che Schach­tel­pri­vi­leg

Nach § 19 Abs. 1 Nr. 2 des Bewer­tungs­ge­set­zes in der hier maß­geb­li­chen Fas­sung (BewG) wer­den für inlän­di­sche Gewer­be­be­trie­be (§ 95 BewG) Ein­heits­wer­te fest­ge­stellt (§ 180 Abs. 1 Nr. 1 der Abga­ben­ord­nung ‑AO-). In dem Fest­stel­lungs­be­scheid (§ 179 AO) ist auch über die Fra­ge der Gewäh­rung der Ver­güns­ti­gung für Schach­tel­ge­sell­schaf­ten zu ent­schei­den.

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Französische Dividendeneinnahmen einer deutschen KGaA

Fran­zö­si­sche Divi­den­den­ein­nah­men einer deut­schen KGaA

Für Divi­den­den, die eine in Frank­reich ansäs­si­ge Kapi­tal­ge­sell­schaft an eine in Deutsch­land ansäs­si­ge KGaA zahlt, ist das sog. Schach­tel­pri­vi­leg des Art. 20 Abs. 1 Buchst. a Satz 1 i.V.m. Buchst. b Dop­pel­buchst. aa Satz 1 DBA-Fran­k­­reich a.F. (Art. 20 Abs. 1 Buchst. a Satz 1 und Buchst. b Satz 1 DBA-Fran­k­­reich n.F.) auch dann in vol­ler Höhe zu gewäh­ren, wenn

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Abzugsverbot auf Beteiligung im EU-Ausland

Abzugs­ver­bot auf Betei­li­gung im EU-Aus­land

Das Abzugs­ver­bot für Teil­wert­ab­schrei­bun­gen gemäß § 8 b Abs. 3 KStG auf Betei­li­gun­gen an Kapi­tal­ge­sell­schaf­ten mit Sitz in einem Mit­glied­staat der Euro­päi­schen Uni­on ist nach einem Urteil des Finanz­ge­richts Köln unab­hän­gig von der Höhe der Betei­li­gung gene­rell erst­mals im Ver­an­la­gungs­zeit­raum 2002 anwend­bar. Das Finanz­ge­richt Köln hat­te über die Kla­ge einer inlän­di­schen GmbH

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Stille luxemburger Beteiligung

Stil­le luxem­bur­ger Betei­li­gung

Ein­künf­te aus typisch stil­len Betei­li­gun­gen wer­den nach Abschn. 11 Satz 2 des Schluss­pro­to­kolls zu den Art. 5, 7 und 13 des deutsch-luxe­m­­bur­­gi­­schen Dop­pel­be­steue­rungs­ab­kom­mens als Divi­den­den (Art. 13 DBA-Luxe­m­­burg) behan­delt. Unbe­scha­det des­sen wer­den die Ein­künf­te einer in Deutsch­land ansäs­si­gen GmbH aus der typisch stil­len Betei­li­gung an einer Luxem­bur­ger Kapi­tal­ge­sell­schaft nicht nach Art. 20

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Gewinnanteil an einer niederländischen Personengesellschaft

Gewinn­an­teil an einer nie­der­län­di­schen Per­so­nen­ge­sell­schaft

Divi­den­den aus Kapi­tal­be­tei­li­gun­gen in Dritt­staa­ten, wel­che im Gewinn­an­teil einer inlän­di­schen GmbH aus der Betei­li­gung an einer in den Nie­der­lan­den ansäs­si­gen Per­so­nen­ge­sell­schaft ent­hal­ten sind, sind nach einer aktu­el­len Ent­schei­dung des Bun­des­fi­nanz­hofs nicht nach dem mit den Nie­der­lan­den geschlos­se­nen Dop­pel­be­steue­rungs­ab­kom­men von der Besteue­rung in Deutsch­land aus­ge­nom­men, wenn die Betei­li­gun­gen der nie­der­län­di­schen Per­so­nen­ge­sell­schaft

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Cadbury Schweppes und die Folgen

Cad­bu­ry Schwep­pes und die Fol­gen

Der Gerichts­hof der Euro­päi­schen Gemein­schaf­ten hat in der bri­ti­schen Rechts­sa­che “Cad­bu­ry Schwep­pes” ent­schie­den, dass es der Nie­der­las­sungs­frei­heit zuwi­der läuft, wenn in die Steu­er­be­mes­sungs­grund­la­ge einer in einem Mit­glied­staat ansäs­si­gen Gesell­schaft die von einer in einem ande­ren Mit­glied­staat ansäs­si­gen, beherrsch­ten Gesell­schaft erziel­ten Gewin­ne ein­be­zo­gen wer­den, weil die­se Gewin­ne einem nied­ri­ge­ren Besteue­rungs­ni­veau als

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Nachversteuerung österreichischer Verluste

Nach­ver­steue­rung öster­rei­chi­scher Ver­lus­te

Der Bun­des­fi­nanz­hof bemüht wie­der ein­mal den Euro­päi­schen Gerichts­hof. Der Bun­des­fi­nanz­hof hält auch für Art. 4 Abs. 1 DBA-Öster­­reich 1954 dar­an fest, dass sich der Begriff der Ein­künf­te aus einem gewerb­li­chen Unter­neh­men im Sin­ne die­ser Vor­schrift auf einen Net­to­be­trag bezieht und dass Deutsch­land des­halb auch für Ver­lus­te, die ein in Deutsch­land ansäs­si­ges Unter­neh­men

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