Der wegen Einfuhrbeschränkungen nicht durchführbare Frachtvertrag

Wird nach Über­nah­me des Gutes erkenn­bar, dass die Ablie­fe­rung nicht ver­trags­ge­mäß durch­ge­führt wer­den kann, so hat der Fracht­füh­rer nach der gemäß § 452 HGB auf Mul­ti­modal­trans­por­te anwend­ba­ren Rege­lung des § 419 Abs. 1 Satz 1 HGB aF Wei­sun­gen des nach § 418 HGB ver­fü­gungs­be­rech­tig­ten Absen­ders ein­zu­ho­len. Kann der Fracht­füh­rer Wei­sun­gen, die er

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Multimodaltransport — und die Frage des Schadensortes

Die Bestim­mung des § 452a HGB ist nicht anwend­bar, wenn ein Scha­den auf meh­re­ren Ursa­chen beruht, die auf meh­re­ren Teil­stre­cken eines Mul­ti­modal­trans­ports gesetzt wor­den sind, und jede die­ser Ursa­chen den Scha­den allein ver­ur­sacht hät­te. Wird die Beför­de­rung des Gutes auf Grund eines ein­heit­li­chen Fracht­ver­trags mit ver­schie­den­ar­ti­gen Beför­de­rungs­mit­teln durch­ge­führt (Mul­ti­modal­trans­port) und

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CMR-Haftung des Frachtführers — und der Verladefehler des Versenders

Von der Haf­tung nach Art. 17 Abs. 1 CMR ist der Fracht­füh­rer gemäß Art. 17 Abs. 4 Buchst. c CMR befreit, wenn die Beschä­di­gung des Gutes auf einen Ver­­la­­de- oder Verstau­feh­ler des Absen­ders zurück­zu­füh­ren ist. Ein Ver­la­de­feh­ler kommt in Betracht, wenn es wegen einer Not­brem­sung zu einer Höher­stau­ung der Ladung kommt. Eine zur

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Hauptfrachtführer, Unterfrachtführer — und die Abtretung von Schadensersatzansprüchen

Die Vor­schrift des § 213 BGB ist auf den Anspruch auf Abtre­tung von Scha­dens­er­satz­an­sprü­chen des Haupt­fracht­füh­rers gegen den Unter­fracht­füh­rer anwend­bar, wenn ein Anspruch auf Scha­dens­er­satz gegen den Haupt­fracht­füh­rer gel­tend gemacht wor­den ist. Inhalts­über­sicht­An­spruch auf Abtre­tung des Scha­dens­er­satz­an­spruchs gegen Unter­fracht­füh­rerCMR und die Dritt­scha­dens­li­qui­da­ti­onAnspruch auf Abtre­tungAbtre­tungs­pflicht nicht für bereits erfüll­te Scha­dens­er­satz­an­sprü­cheVer­jäh­rung nach

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Kein Ladeschein, kein Frachtbrief — und nur eine Ladeliste

Wird weder ein Lade­schein noch ein Fracht­brief aus­ge­stellt, kann der Beweis für die Anzahl der über­ge­be­nen Fracht­stü­cke von dem nach Art. 17 Abs. 1 CMR Anspruchs­be­rech­tig­ten auch durch eine von dem Fracht­füh­rer oder sei­nem Fah­rer aus­ge­stell­te Emp­fangs­be­stä­ti­gung (Über­nah­me­quit­tung) geführt wer­den. Der Fracht­füh­rer kann sich nicht dar­auf beru­fen, die Über­nah­me­quit­tung habe kei­ner­lei

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Voller Schadensersatz trotz CMR

Vol­len Scha­dens­er­satz — über die Beschrän­kung des Art. 23 Abs. 3 CMR hin­aus — schul­det die Beklag­te nur dann, wenn die Vor­aus­set­zun­gen des Art. 29 CMR vor­lie­gen. Nach die­ser Bestim­mung kann sich der Fracht­füh­rer nicht auf Haf­tungs­be­schrän­kun­gen beru­fen, wenn er den Scha­den vor­sätz­lich oder durch ein dem Vor­satz gleich­ste­hen­des Ver­schul­den ver­ur­sacht hat (Art. 29 Abs.

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