Multimodaltransport - und die Frage des Schadensortes

Mul­ti­modal­trans­port – und die Fra­ge des Schadensortes

Die Bestim­mung des § 452a HGB ist nicht anwend­bar, wenn ein Scha­den auf meh­re­ren Ursa­chen beruht, die auf meh­re­ren Teil­stre­cken eines Mul­ti­modal­trans­ports gesetzt wor­den sind, und jede die­ser Ursa­chen den Scha­den allein ver­ur­sacht hät­te. Wird die Beför­de­rung des Gutes auf Grund eines ein­heit­li­chen Fracht­ver­trags mit ver­schie­den­ar­ti­gen Beför­de­rungs­mit­teln durch­ge­führt (Mul­ti­modal­trans­port) und wären,

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CMR-Haftung des Frachtführers - und der Verladefehler des Versenders

CMR-Haf­tung des Fracht­füh­rers – und der Ver­la­de­feh­ler des Versenders

Von der Haf­tung nach Art. 17 Abs. 1 CMR ist der Fracht­füh­rer gemäß Art. 17 Abs. 4 Buchst. c CMR befreit, wenn die Beschä­di­gung des Gutes auf einen Ver­­la­­de- oder Ver­stau­feh­ler des Absen­ders zurück­zu­füh­ren ist. Ein Ver­la­de­feh­ler kommt in Betracht, wenn es wegen einer Not­brem­sung zu einer Höher­stau­ung der Ladung kommt. Eine zur

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Hauptfrachtführer, Unterfrachtführer - und die Abtretung von Schadensersatzansprüchen

Haupt­fracht­füh­rer, Unter­fracht­füh­rer – und die Abtre­tung von Schadensersatzansprüchen

Die Vor­schrift des § 213 BGB ist auf den Anspruch auf Abtre­tung von Scha­dens­er­satz­an­sprü­chen des Haupt­fracht­füh­rers gegen den Unter­fracht­füh­rer anwend­bar, wenn ein Anspruch auf Scha­dens­er­satz gegen den Haupt­fracht­füh­rer gel­tend gemacht wor­den ist. Inhalts­über­sichtAnspruch auf Abtre­tung des Scha­dens­er­satz­an­spruchs gegen Unter­fracht­füh­rer­CMR und die Dritt­scha­dens­li­qui­da­tion­An­spruch auf AbtretungAbtre­tungs­pflicht nicht für bereits erfüll­te SchadensersatzansprücheVer­jäh­rung nach der

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Kein Ladeschein, kein Frachtbrief - und nur eine Ladeliste

Kein Lade­schein, kein Fracht­brief – und nur eine Ladeliste

Wird weder ein Lade­schein noch ein Fracht­brief aus­ge­stellt, kann der Beweis für die Anzahl der über­ge­be­nen Fracht­stü­cke von dem nach Art. 17 Abs. 1 CMR Anspruchs­be­rech­tig­ten auch durch eine von dem Fracht­füh­rer oder sei­nem Fah­rer aus­ge­stell­te Emp­fangs­be­stä­ti­gung (Über­nah­me­quit­tung) geführt wer­den. Der Fracht­füh­rer kann sich nicht dar­auf beru­fen, die Über­nah­me­quit­tung habe keinerlei

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Voller Schadensersatz trotz CMR

Vol­ler Scha­dens­er­satz trotz CMR

Vol­len Scha­dens­er­satz – über die Beschrän­kung des Art. 23 Abs. 3 CMR hin­aus – schul­det die Beklag­te nur dann, wenn die Vor­aus­set­zun­gen des Art. 29 CMR vor­lie­gen. Nach die­ser Bestim­mung kann sich der Fracht­füh­rer nicht auf Haf­tungs­be­schrän­kun­gen beru­fen, wenn er den Scha­den vor­sätz­lich oder durch ein dem Vor­satz gleich­ste­hen­des Ver­schul­den verursacht

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Der Schaden beim Multimodaltransport

Der Scha­den beim Multimodaltransport

Bei Abschluss eines Ver­kehrs­ver­tra­ges über einen Mul­ti­modal­trans­port unter Ein­schluss einer See­be­för­de­rung ist Zif­fer 23.1.3 ADSp lex spe­cia­lis gegen­über Zif­fer 23.1.2 ADSp. Für die Anwen­dung von Zif­fer 23.1.3 ADSp kommt es nicht dar­auf an, ob der Scha­dens­ort bekannt ist und auf wel­cher Teil­stre­cke – Land- oder See­be­för­de­rung – der Scha­den ein­ge­tre­ten ist.

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Die vertragliche Vereinbarung der CMR

Die ver­trag­li­che Ver­ein­ba­rung der CMR

Gilt die CMR nicht nach ihren Art. 1 und 2, son­dern auf­grund einer Par­tei­ver­ein­ba­rung, kön­nen die Par­tei­en von der CMR abwei­chen­de Rege­lun­gen in den Gren­zen des ohne sie anzu­wen­den­den Rechts ver­ein­ba­ren. Die Gel­tung der CMR beruht im Streit­fall nicht auf Art. 1 oder 2 CMR. Es han­del­te sich bei dem ver­ein­bar­ten Trans­port um

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Der Inhalt des verlorengegangenen Transportcontainers

Der Inhalt des ver­lo­ren­ge­gan­ge­nen Transportcontainers

Der Grund­satz, dass anhand von Lie­fer­schei­nen oder Han­dels­rech­nun­gen im Rah­men frei­er rich­ter­li­cher Beweis­wür­di­gung gemäß § 286 Abs. 1 ZPO der Inhalt eines ver­lo­ren­ge­gan­ge­nen Pakets nach­ge­wie­sen wer­den kann, ist bei einem Streit über den Inhalt eines ent­wen­de­ten, vom Ver­sen­der selbst bela­de­nen und ver­schlos­se­nen Trans­port­con­tai­ners nicht ohne wei­te­res anwend­bar. In dem hier vom

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Haftungsbeschränkung beim Multimodaltransport

Haf­tungs­be­schrän­kung beim Multimodaltransport

Ein Fracht­füh­rer kann mit einem Ver­sen­der von Trans­port­gut auch dann einen ein­heit­li­chen Luft­be­för­de­rungs­ver­trag im Sin­ne von Art. 1 Abs. 1 MÜ abschlie­ßen, wenn ein nicht unwe­sent­li­cher Teil des Trans­ports im Wege einer Ober­flä­chen­be­för­de­rung per Lkw und nicht per Luft­fracht erfol­gen soll. Ist unge­klärt, ob der Ver­lust von Trans­port­gut wäh­rend der Luft­be­för­de­rung im

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Zubringerdienst

Zubrin­ger­dienst

Von einem Zubrin­ger­dienst im Sin­ne von Art. 18 Abs. 4 Satz 2 MÜ ist nur dann aus­zu­ge­hen, wenn der Ober­flä­chen­be­för­de­rung ledig­lich eine rei­ne Hilfs­funk­ti­on für die Luft­be­för­de­rung zukommt. Unter­bleibt eine Luft­be­för­de­rung auf der Teil­stre­cke, obwohl eine sol­che tech­nisch und ver­bin­dungs­mä­ßig mög­lich wäre, hat die Ober­flä­chen­be­för­de­rung kei­ne Hilfs­funk­ti­on mehr, son­dern einen die Luftbeförderung

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Der ausländischem Recht unterliegende Hauptfrachtvertrag und die Haftung des Unterfrachtführers

Der aus­län­di­schem Recht unter­lie­gen­de Haupt­fracht­ver­trag und die Haf­tung des Unterfrachtführers

Einem ver­trag­li­chen Anspruch des Emp­fän­gers gegen den Unter­fracht­füh­rer aus § 421 Abs. 1 Satz 2 HGB steht nicht ent­ge­gen, dass die Vor­aus­set­zun­gen für eine Haf­tung des Unter­fracht­füh­rers nach § 437 Abs. 1 Satz 1 HGB nicht erfüllt sind, weil der jewei­li­ge Haf­tungs­grund sich aus unter­schied­li­chen Rechts­ver­hält­nis­sen ergibt. Der aus­füh­ren­de Fracht­füh­rer im Sin­ne von §

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Obhutshaftung des Luftfrachtführers

Obhuts­haf­tung des Luftfrachtführers

Die Obhuts­haf­tung des Luft­fracht­füh­rers nach Art. 18 Abs. 1 und 3 MÜ kommt auch dann noch in Betracht, wenn das Gut nach der eigent­li­chen Luft­be­för­de­rung vom Flug­ha­fen­ge­län­de mit einem Land­fahr­zeug zu einem außer­halb des Flug­ha­fens gele­ge­nen Lager des Luft­fracht­füh­rers gebracht wird, in dem es an-schlie­­ßend abhan­den­kommt. Auf die Ver­mu­tungs­re­gel des Art. 18

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