Außensteuergesetz — und die Hinzurechnungsbesteuerung

Bei der Ermitt­lung der dem Hin­zu­rech­nungs­be­trag zugrun­de lie­gen­den Ein­künf­te (§ 10 Abs. 3 Satz 1 AStG) sind im Fal­le von Geschäfts­be­zie­hun­gen zwi­schen (Kapital-)Gesellschaft und Gesell­schaf­ter zu nicht fremd­üb­li­chen ‑d.h. durch das Gesell­schafts­ver­hält­nis bestim­m­­ten- Bedin­gun­gen die hier­durch ver­an­lass­ten Ein­künf­te­min­de­run­gen und ver­hin­der­ten Ein­künf­teer­hö­hun­gen eben­so wie die Zufüh­run­gen zum Gesell­schafts­ver­mö­gen in ent­spre­chen­der Anwen­dung von §

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Hinzurechnungsbesteuerung — und die Schweizer Beteiligungsgesellschaft

Der Bun­des­fi­nanz­hof sieht es als zwei­fel­haft an, ob die sog. Hin­zu­rech­nungs­be­steue­rung von Zwi­schen­ein­künf­ten mit Kapi­tal­an­la­ge­cha­rak­ter in Dritt­staa­ten­sach­ver­hal­ten voll­stän­dig mit dem Uni­ons­recht ver­ein­bar ist. Er hat daher in einem Ver­fah­ren zu einer Zwi­schen­ge­sell­schaft mit Sitz in der Schweiz den Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on zur Vor­ab­ent­schei­dung die­ser Streit­fra­ge ange­ru­fen. Mit­hil­fe der Hin­zu­rech­nungs­be­steue­rung

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Darlehnszinsen für die niederländische Muttergesellschaft

Die hälf­ti­ge Hin­zu­rech­nung der Zin­sen aus Dar­le­hen der in den Nie­der­lan­den ansäs­si­gen Mut­ter­ge­sell­schaft zum Gewinn einer Kapi­tal­ge­sell­schaft gemäß § 8 Nr. 1 GewStG 2002 ver­stößt weder gegen die Richt­li­nie 2003/​​49/​​EG des Rates vom 3. Juni 2003 über eine gemein­sa­me Steu­er­re­ge­lung für Zah­lun­gen von Zin­sen und Lizenz­ge­büh­ren zwi­schen ver­bun­de­nen Unter­neh­men ver­schie­de­ner Mit­glied­staa­ten12 noch

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Hinzurechnungsbesteuerung für die Tochtergesellschaft in Irland

Der Bun­des­fi­nanz­hof hat jetzt zur Reich­wei­te der sog. Hin­zu­rech­nungs­be­steue­rung nach §§ 7 ff. AStG Stel­lung genom­men. Von die­ser Besteue­rung wer­den im Inland ansäs­si­ge Steu­er­pflich­ti­ge getrof­fen, die sich in einem sog. Nied­rig­steu­er­land als Gesell­schaf­ter an einer aus­län­di­schen Kapi­tal­ge­sell­schaft betei­li­gen, wel­che als „Zwi­schen­ge­sell­schaft” kei­ne oder nur „pas­si­ve” eige­ne Akti­vi­tät ent­wi­ckelt und nicht „wirk­lich”

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Hinzurechnungsbesteuerung ist gemeinschaftswidrig

Der Bun­des­fi­nanz­hof zieht die Kon­se­quen­zen aus dem „Colum­bus Con­tai­ner Services”-Urteil1 und dem „Cad­bu­ry Schweppes”-Urteil2 des Gerichts­hofs der Euro­päi­schen Gemein­schaf­ten: Die Hin­zu­rech­nungs­be­steue­rung nach §§ 7 ff. AStG ver­stößt nach einem aktu­el­len Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs gegen das Gemein­schafts­recht. Von die­ser Hin­zu­rech­nungs­be­steue­rung wer­den im Inland ansäs­si­ge Steu­er­pflich­ti­ge getrof­fen, die sich in einem sog. Nied­rig­steu­er­land

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Die Management-Tochter in Irland

Die Aus­la­ge­rung von Geschäfts­tä­tig­kei­ten auf eine in Dub­lin ansäs­si­ge Manage­ment­ge­sell­schaft hin­dert nach einem Urteil des Nie­der­säch­si­schen Finanz­ge­richts nicht die Annah­me eines in kauf­män­ni­scher Wei­se ein­ge­rich­te­ten Geschäfts­be­triebs i.S.d. § 8 Abs. 1 Nr. 3 AStG. Gem. § 18 Abs. 1 AStG sind die Besteue­rungs­grund­la­gen für die Anwen­dung der §§ 7 — 14 AStG (in der für 1995

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