Insolvenzanfechtungen in grenzüberschreitenden Insolvenzverfahren in der EU

Insolvenzanfechtungen in grenzüberschreitenden Insolvenzverfahren in der EU

Ist die Zah­lungs­kla­ge des Ver­wal­ters in einem in Deutsch­land eröff­ne­ten Insol­venz­ver­fah­ren über eine Gesell­schaft nach dem Recht eines ande­ren Mit­glied­staa­tes (hier: Öster­reich) gegen einen Insol­venz­gläu­bi­ger nach deut­schem Recht begrün­det, weil das der nach Eröff­nung erfolg­ten Aus­zah­lung zugrun­de lie­gen­de Pfän­dungs­pfand­recht infol­ge der Rück­schlagsper­re gemäß § 88 InsO und die Aus­zah­lung an

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Insolvente GmbH in Deutschland, Geschäftsführer aus der Schweiz - Gerichtsstand in Deutschland

Insolvente GmbH in Deutschland, Geschäftsführer aus der Schweiz — Gerichtsstand in Deutschland

Für die Kla­gen des Insol­venz­ver­wal­ters einer deut­schen GmbH gegen des­sen ehe­ma­li­ge, in der Schweiz leben­de Geschäfts­füh­re­rin sind die deut­schen Gerich­te zustän­dig. Dabei ist es nicht ent­schei­dungs­er­heb­lich, ob die vom Insol­venz­ver­wal­ter über das Ver­mö­gen einer GmbH (hier: mit Sitz in Lübeck) gegen die ehe­ma­li­ge, in der Schweiz leben­de Geschäfts­füh­re­rin der GmbH

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Internationale Zuständigkeit für Insolvenzanfechtungsklagen - und die EU-Insolvenz-VO

Internationale Zuständigkeit für Insolvenzanfechtungsklagen — und die EU-Insolvenz-VO

Die Gerich­te des EU-Mit­­­glie­d­­staa­­tes, in des­sen Gebiet das Insol­venz­ver­fah­ren eröff­net wor­den ist, sind auch dann für eine Insol­venz­an­fech­tungs­kla­ge gegen einen Anfech­tungs­geg­ner zustän­dig, wenn die­ser sei­nen Wohn­sitz nicht im Gebiet eines Mit­glied­staa­tes hat. Nach Art. 3 Abs. 1 Satz 1 EuIns­VO sind die Gerich­te des­je­ni­gen Mit­glied­staa­tes für die Eröff­nung des Insol­venz­ver­fah­rens zustän­dig, in des­sen

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Insolvenzanfechtung bei österreichischen Rechtsgeschäften

Insolvenzanfechtung bei österreichischen Rechtsgeschäften

Sind die Vor­aus­set­zun­gen einer Insol­venz­an­fech­tung in einem deut­schen Insol­venz­ver­fah­ren nach deut­schem Recht gege­ben, so kommt gemäß Art. 13 EUIns­VO bei Rechts­ge­schäf­ten nach aus­län­di­schem Recht (hier: Öster­reich) ein Rück­ge­wäh­rungs­an­pruch nur in Betracht, wenn auch nach die­sem aus­län­di­schem Recht Anfecht­bar­keit besteht. Sind die­se Vor­aus­set­zun­gen grund­sätz­lich gege­ben und die Anfech­tungs­frist von 3 Jah­ren nach

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