Das Schweizer Nachlassverfahren — und seine Anerkennung in Deutschland

Beim Schwei­zer Nach­lass­ver­fah­ren han­delt es sich um ein aus­län­di­sches Insol­venz­ver­fah­ren im Sin­ne des deut­schen inter­na­tio­na­len Insol­venz­rechts1. Die gericht­li­che Bestä­ti­gung eines Schwei­zer Nach­lass­ver­tra­ges wird gemäß § 343 Abs. 2, Abs. 1 Satz 1 InsO im Inland aner­kannt. Der Ver­lust der Rech­te gegen Mit­ver­pflich­te­te gemäß Art. 303 Abs. 2 des schwei­ze­ri­schen Bun­des­ge­set­zes über Schuld­be­trei­bung und

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Insolvenzanfechtung bei österreichischen Rechtsgeschäften

Sind die Vor­aus­set­zun­gen einer Insol­venz­an­fech­tung in einem deut­schen Insol­venz­ver­fah­ren nach deut­schem Recht gege­ben, so kommt gemäß Art. 13 EUIns­VO bei Rechts­ge­schäf­ten nach aus­län­di­schem Recht (hier: Öster­reich) ein Rück­ge­wäh­rungs­an­pruch nur in Betracht, wenn auch nach die­sem aus­län­di­schem Recht Anfecht­bar­keit besteht. Sind die­se Vor­aus­set­zun­gen grund­sätz­lich gege­ben und die Anfech­tungs­frist von 3 Jah­ren nach

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