Insolvenzbedingter Umzug nach England

Insolvenzbedingter Umzug nach England

Mit der Aner­ken­nung der Wir­kun­gen eines Insol­venz­ver­fah­rens nach eng­li­schem Recht im Inland hat­te sich aktu­ell der Bun­des­ge­richts­hof zu befas­sen: Ein Ver­stoß gegen die inlän­di­sche öffent­li­che Ord­nung liegt hier­nach nicht schon dann vor, wenn das Insol­venz­ge­richt eines EU-Mit­­­glie­d­­staats einen in sei­nem Zustän­dig­keits­be­reich allein zur Erlan­gung der Rest­schuld­be­frei­ung begrün­de­ten Mit­tel­punkt der haupt­säch­li­chen

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Insolvenzanfechtungen in grenzüberschreitenden Insolvenzverfahren in der EU

Insolvenzanfechtungen in grenzüberschreitenden Insolvenzverfahren in der EU

Ist die Zah­lungs­kla­ge des Ver­wal­ters in einem in Deutsch­land eröff­ne­ten Insol­venz­ver­fah­ren über eine Gesell­schaft nach dem Recht eines ande­ren Mit­glied­staa­tes (hier: Öster­reich) gegen einen Insol­venz­gläu­bi­ger nach deut­schem Recht begrün­det, weil das der nach Eröff­nung erfolg­ten Aus­zah­lung zugrun­de lie­gen­de Pfän­dungs­pfand­recht infol­ge der Rück­schlagsper­re gemäß § 88 InsO und die Aus­zah­lung an

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Englische Restschuldbefreiung - und deutsches Sekundarinsolvenzverfahren

Englische Restschuldbefreiung — und deutsches Sekundarinsolvenzverfahren

Eine in einem eng­li­schen Haupt­in­sol­venz­ver­fah­ren ein­ge­tre­te­ne Rest­schuld­be­frei­ung (dischar­ge) hin­dert einen Gläu­bi­ger nicht, sei­ne For­de­rung in einem vor Ein­tritt der Rest­schuld­be­frei­ung im Inland eröff­ne­ten und noch nicht abge­schlos­se­nen Sekun­där­insol­venz­ver­fah­ren anzu­mel­den und in die­sem Rah­men zu ver­fol­gen. Die Auf­nah­me des unter­bro­che­nen Zivil­pro­zes­ses ist gegen den Insol­venz­ver­wal­ter des deut­schen Sekun­där­insol­venz­ver­fah­rens zuläs­sig. Die Vor­aus­set­zun­gen

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Das schweizerische Konkursverfahren - und die Einzelzwangsvollstreckung in Deutschland

Das schweizerische Konkursverfahren — und die Einzelzwangsvollstreckung in Deutschland

Ein Recht, Kon­kurs­for­de­run­gen in Deutsch­land sepa­rat zu ver­fol­gen und zu voll­stre­cken, kommt dem Gläu­bi­ger nicht des­halb zu, weil er auf eine Teil­nah­me am schwei­ze­ri­schen Kon­kurs­ver­fah­ren ver­zich­tet. Der Grund­satz der gemein­schaft­li­chen Befrie­di­gung aller aus dem begrenz­ten Schuld­ner­ver­mö­gen steht nicht zu ihrer Dis­po­si­ti­on. Es ist ihr — wie bereits oben dar­ge­stellt — unter­sagt, auf die Gel­tend­ma­chung

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