Die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens im Ausland - und der deutsche Zivilprozess

Die Eröff­nung eines Insol­venz­ver­fah­rens im Aus­land – und der deut­sche Zivilprozess

Wird ein Insol­venz­ver­fah­ren im Aus­land eröff­net und betrifft ein im Inland geführ­ter Rechts­streit die Insol­venz­mas­se, ord­net § 352 Abs. 1 Satz 1 InsO an, dass der inlän­di­sche Rechts­streit unter­bro­chen ist. Als nicht kol­li­si­ons­recht­li­che Sach­norm bestimmt § 352 InsO abschlie­ßend, dass die Ent­schei­dung, ob der Rechts­streit unter­bro­chen ist, allein nach die­ser Bestim­mung zu treffen

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Ausländisches Recht im  deutschen Zivilprozess

Aus­län­di­sches Recht im deut­schen Zivilprozess

Ist nach dem deut­schen inter­na­tio­na­len Pri­­vat- und Zivil­ver­fah­rens­recht aus­län­di­sches Recht (hier: grie­chi­sches Recht) anzu­wen­den, hat der Tatrich­ter die­ses gemäß § 293 ZPO von Amts wegen zu ermit­teln. Gibt die ange­foch­te­ne Ent­schei­dung kei­nen Auf­schluss dar­über, dass der Tatrich­ter sei­ner Pflicht zur Ermitt­lung aus­län­di­schen Rechts nach­ge­kom­men ist, ist davon aus­zu­ge­hen, dass eine

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