Pauschales Betriebsausgaben-Abzugsverbot bei Drittstaatenbeteiligungen

Pau­scha­les Betriebs­aus­ga­ben-Abzugs­ver­bot bei Dritt­staa­ten­be­tei­li­gun­gen

Das pau­scha­le Betriebs­­aus­­ga­­ben-Abzugs­­­ver­­­bot des § 8b Abs. 7 KStG 1999 (i.d.F. des StBereinG 1999) ver­stößt gegen die uni­ons­recht­li­che Grund­frei­heit des frei­en Kapi­tal­ver­kehrs nach Art. 56 EG (jetzt Art. 63 AEUV) und bleibt des­we­gen auch bei Dritt­staa­ten­be­tei­li­gun­gen unan­wend­bar. § 8b Abs. 7 KStG 1999 (i.d.F. des StBereinG 1999) ver­langt ‑i.V.m. Art. 23 Abs.

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Währungsverlusten bei Investition in Auslandsbetriebsstätten

Wäh­rungs­ver­lus­ten bei Inves­ti­ti­on in Aus­lands­be­triebs­stät­ten

Ist eine deut­sche Per­so­nen­ge­sell­schaft (Ober­per­so­nen­ge­sell­schaft) an einer aus­län­di­schen Per­so­nen­ge­sell­schaft betei­ligt, min­dert ein Wäh­rungs­ver­lust aus der Liqui­da­ti­on der aus­län­di­schen Unter­per­so­nen­ge­sell­schaft nicht den im Inland steu­er­pflich­ti­gen Gewer­be­er­trag. Sind die aus der Betei­li­gung an einer Unter­per­so­nen­ge­sell­schaft erziel­ten und nach einem Abkom­men zur Ver­mei­dung der Dop­pel­be­steue­rung befrei­ten aus­län­di­schen (hier: US-ame­­ri­­ka­­ni­­schen) Ein­künf­te gemäß § 180

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Drittstaatenwirkung bei gesetzlicher qualifizierter Mindestbeteiligungsquote - Dividenden aus den USA

Dritt­staa­ten­wir­kung bei gesetz­li­cher qua­li­fi­zier­ter Min­dest­be­tei­li­gungs­quo­te – Divi­den­den aus den USA

Die sog. Schach­tel­stra­fe gemäß § 8b Abs. 7 KStG 1999 (i.d.F. des StBereinG 1999) ver­stößt gegen die uni­ons­recht­li­che Grund­frei­heit der frei­en Wahl der Nie­der­las­sung nach Art. 43 EG (jetzt Art. 49 AEUV) und bleibt des­we­gen inner­halb der Euro­päi­schen Uni­on unan­wend­bar . § 8b Abs. 7 KStG 1999 (i.d.F. des StBereinG 1999) ver­langt

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Unterschiedliche Steuerregeln für inländische und ausländische Kapitalanlagegesellschaften

Unter­schied­li­che Steu­er­re­geln für inlän­di­sche und aus­län­di­sche Kapi­tal­an­la­ge­ge­sell­schaf­ten

Das Recht der Euro­päi­schen Uni­on steht fran­zö­si­schen Rechts­vor­schrif­ten ent­ge­gen, die für Divi­den­den inlän­di­scher Her­kunft, die von gebiets­an­säs­si­gen und gebiets­frem­den Orga­nis­men für gemein­sa­me Anla­gen in Wert­pa­pie­ren (OGAW) bezo­gen wer­den, eine unter­schied­li­che steu­er­li­che Rege­lung ein­ge­führt haben. Art. 63 AEUV ver­bie­tet alle Beschrän­kun­gen des Kapi­tal­ver­kehrs zwi­schen den Mit­glied­staa­ten sowie zwi­schen den Mit­glied­staa­ten und

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Kapitalbeteiligungen in Drittstaaten

Kapi­tal­be­tei­li­gun­gen in Dritt­staa­ten

Das Abzugs­ver­bot für Teil­wert­ab­schrei­bun­gen gemäß § 8b Abs. 3 KStG ist nach einem Urteil des Finanz­ge­richts Köln auch auf Betei­li­gun­gen an aus­län­di­schen Kapi­tal­ge­sell­schaf­ten aus Dritt­staa­ten – also auch Staa­ten, die kei­ne Mit­glieds­staa­ten der Euro­päi­schen Uni­on oder des Euro­päi­schen Wirt­schafts­raums sind – unab­hän­gig von der Höhe der Betei­li­gung gene­rell erst­mals im Ver­an­la­gungs­zeit­raum

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Spenden in den Niederlanden

Spen­den in den Nie­der­lan­den

Die EU-Kom­­mis­­si­on hat die Nie­der­lan­de förm­lich auf­ge­for­dert, ihre Vor­schrif­ten zu ändern, wonach Spen­den, Schen­kun­gen und Nach­läs­se zuguns­ten nie­der­län­di­scher und aus­län­di­scher Wohl­tä­tig­keits­or­ga­ni­sa­tio­nen nur dann steu­er­be­güns­tigt sind, wenn die Orga­ni­sa­ti­on bei den nie­der­län­di­schen Steu­er­be­hör­den regis­triert wur­de. Die Kom­mis­si­on betrach­tet die­se Vor­schrift als unnö­tig restrik­tiv, da sie Steu­er­ver­güns­ti­gun­gen unmög­lich macht, wenn die aus­län­di­sche

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Besteuerung gebietsfremder Steuerpflichtiger in Portugal

Besteue­rung gebiets­frem­der Steu­er­pflich­ti­ger in Por­tu­gal

Die Euro­päi­sche Kom­mis­si­on hat Por­tu­gal auf­ge­for­dert, sei­ne Steu­er­vor­schrif­ten für gebiets­frem­de Steu­er­pflich­ti­ge zu ändern. Gebiets­frem­de Steu­er­pflich­ti­ge wer­den in Por­tu­gal in bestimm­ten Fäl­len auf Brut­to­ba­sis und zu Pau­schal­sät­zen besteu­ert, inlän­di­sche Steu­er­pflich­ti­ge jedoch auf Net­to­ba­sis (sie kön­nen also bestimm­te Aus­ga­ben abset­zen) und zu pro­gres­si­ven Steu­er­sät­zen. Die­se unter­schied­li­che Behand­lung kann zu einer ungüns­ti­ge­ren steu­er­li­chen

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Besteuerung ausländischer Pensions- und Investmentsfonds in Frankreich

Besteue­rung aus­län­di­scher Pen­si­ons- und Invest­ment­s­fonds in Frank­reich

Die EU-Kom­­mis­­si­on hat Frank­reich förm­lich auf­ge­for­dert, sei­ne Steu­er­vor­schrif­ten mit dis­kri­mi­nie­ren­den Bestim­mun­gen für aus­län­di­sche Pen­­si­ons- und Invest­ment­fonds zu ändern. Nach die­sen Vor­schrif­ten wer­den Divi­den­den an aus­län­di­sche Pen­­si­ons-und Invest­ment­fonds (Divi­den­den­zah­lun­gen ins Aus­land) stär­ker besteu­ert als Divi­den­den­zah­lun­gen an inlän­di­sche Pen­­si­ons- und Invest­ment­fonds (inlän­di­sche Divi­den­den­zah­lun­gen). Auf Divi­den­den­zah­lun­gen an Pen­­si­ons- und Invest­ment­fonds in ande­ren Mit­glied­staa­ten

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Steuervergünstigungen für Rentensparbeträge in Belgien

Steu­er­ver­güns­ti­gun­gen für Ren­ten­spar­be­trä­ge in Bel­gi­en

Die EU-Kom­­mis­­si­on hat Bel­gi­en förm­lich auf­ge­for­dert, eine Bestim­mung des Ein­kom­men­steu­er­rechts zu ändern, wonach Steu­er­ver­güns­ti­gun­gen nur für Ren­ten­spar­be­trä­ge, die an bel­gi­sche Ein­rich­tun­gen gezahlt wer­den, und nur für Kol­lek­tiv­ren­ten­spar­be­trä­ge, die in bel­gi­sche Fonds inves­tiert wer­den, gewährt wer­den. Bel­gi­en hält die­se Ein­schrän­kun­gen für erfor­der­lich, um die von den Rent­nern ange­leg­ten Spar­gut­ha­ben abzu­si­chern. Statt­des­sen

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Spanische Kapitalverkehrsteuer

Spa­ni­sche Kapi­tal­ver­kehr­steu­er

Die Euro­päi­sche Kom­mis­si­on hat Spa­ni­en förm­lich auf­ge­for­dert, sei­ne auf die Über­tra­gung von Wert­pa­pie­ren anwend­ba­ren Steu­er­vor­schrif­ten zu ändern. Nach Ansicht der Kom­mis­si­on ver­stößt die Erhe­bung einer Kapi­tal­ver­kehr­steu­er auf bestimm­te Kapi­tal­zu­füh­run­gen, die zusätz­lich zur Gesell­schaft­steu­er erho­ben wird, gegen die Gesell­schaft­steu­er­richt­li­nie (2008/​7/​EG). Die Auf­for­de­rung erfolgt in Form einer mit Grün­den ver­se­he­nen Stel­lung­nah­me als

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Besteuerung von Investmentanteilen in Belgien

Besteue­rung von Invest­ment­an­tei­len in Bel­gi­en

Die Euro­päi­sche Kom­mis­si­on hat Bel­gi­en förm­lich auf­ge­for­dert, sei­ne Steu­er­ge­set­ze zu ändern, weil danach Inha­ber­pa­pie­re, die bei einer in Bel­gi­en ansäs­si­gen Bank hin­ter­legt wur­den, in einem Wert­pa­pier­kon­to in Bel­gi­en ein­ge­tra­ge­ne ent­ma­te­ria­li­sier­te Papie­re und bestimm­te von bel­gi­schen Invest­ment­ge­sell­schaf­ten aus­ge­schüt­te­te Divi­den­den güns­ti­ger besteu­ert wer­den als ver­gleich­ba­re Divi­den­den von in ande­ren Län­dern des EWR

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Immobilienerwerb innerhalb der EU

Immo­bi­li­en­er­werb inner­halb der EU

Ein Ver­fah­ren der vor­he­ri­gen Geneh­mi­gung für grenz­über­schrei­ten­de Inves­ti­tio­nen in Immo­bi­li­en inner­halb der Euro­päi­schen Uni­on stellt eine Beschränk­dung des frei­en Kapi­tal­ver­kehrs dar. Ein sol­ches Sys­tem ist, wie der Gerichts­hof der Euro­päi­schen Gemein­schaf­ten jetzt ent­schied, nur dann gerecht­fer­tigt, wenn es auf objek­ti­ven, nicht dis­kri­mi­nie­ren­den im Vor­aus bekann­ten Kri­te­ri­en beruht, die geeig­net sind,

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