Reisekosten und Reisekostenvergütungen bei beruflich veranlassten Auslandsreisen ab 2015

Reisekosten und Reisekostenvergütungen bei beruflich veranlassten Auslandsreisen ab 2015

Das Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um hat die ab dem Jah­res­wech­sel gel­ten­den Pausch­be­trä­ge für Ver­pfle­gungs­mehr­auf­wen­dun­gen und Über­nach­tungs­kos­ten für beruf­lich und betrieb­lich ver­an­lass­te Aus­lands­dienst­rei­sen bekannt gemacht: Bei ein­tä­gi­gen Rei­sen in das Aus­land ist der ent­spre­chen­de Pausch­be­trag des letz­ten Tätig­keits­or­tes im Aus­land maß­ge­bend. Bei mehr­tä­gi­gen Rei­sen in ver­schie­de­nen Staa­ten gilt für die Ermitt­lung der Ver­pfle­gungs­pau­scha­len am

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Das holländische Grundstück als Betriebsstätte

Das holländische Grundstück als Betriebsstätte

Bewirt­schaf­te­te Grund­stücks­flä­chen, die zu einem inlän­di­schen land­wirt­schaft­li­chen Betrieb gehö­ren und im grenz­na­hen Aus­land (hier: den Nie­der­lan­den) bele­gen sind, kön­nen als Betriebs­stät­te i.S. von § 12 AO zu qua­li­fi­zie­ren und die hier­durch erziel­ten Ein­künf­te des­halb gemäß § 32b Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 EStG 2002 n.F. vom sog. Pro­gres­si­ons­vor­be­halt aus­zu­neh­men sein. Vor­lie­gend war

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Niederländische Ackerflächen als Betriebsstätte

Niederländische Ackerflächen als Betriebsstätte

Land- und forst­wirt­schaft­lich bewirt­schaf­te­ter Grund und Boden ist eine Betriebstät­te im Sin­ne des § 12 Satz 1 AO. Dies gilt im Rah­men eines Dop­pel­be­steue­rungs­ab­kom­mens (hier: das DBA-Nie­­der­lan­­de) auch für im Aus­land bele­ge­ne Acker­flä­chen. Die in den Nie­der­lan­den bewirt­schaf­te­ten Flä­chen stel­len eine Betriebstät­te dar. Aus die­sem Grund unter­lie­gen die auf die­se Flä­chen

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Verlustausgleich bei „Holland-Fonds“

Verlustausgleich bei „Holland-Fonds“

Ein Ver­lust­aus­gleich zwi­schen den aus einem Hol­land­fonds in ein­zel­nen Streit­jah­ren erziel­ten nega­ti­ven aus­län­di­schen Ein­künf­ten und den posi­ti­ven inlän­di­schen Ein­künf­ten ist weder nach natio­na­lem Recht mög­lich noch auf­grund eines Anwen­dungs­vor­rangs euro­päi­schen Pri­mär­rechts gebo­ten. Eine Berück­sich­ti­gung der nega­ti­ven aus­län­di­schen Ein­künf­te beim Pro­gres­si­ons­vor­be­halt schei­det eben­falls aus. Ein ver­ti­ka­ler Ver­lust­aus­gleich zwi­schen den nega­ti­ven aus­län­di­schen

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Differenzkindergeld für deutsch-niederländischen Grenzgänger

Differenzkindergeld für deutsch-niederländischen Grenzgänger

Einem in den Nie­der­lan­den beschäf­tig­ten und dort sozi­al­ver­si­cher­ten, aber in Deutsch­land wohn­haf­ten Arbeit­neh­mer steht für sei­ne eben­falls in Deutsch­land leben­den Kin­der kein Anspruch auf Dif­fe­renz­kin­der­geld zu. Der Grenz­gän­ger, wohn­haft gemäß § 8 AO im Inland, ist zwar anspruchs­be­rech­tigt nach § 62 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. a EStG. Die min­der­jäh­ri­gen Kin­der des Grenz­gän­gers sind

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Kindergeld für Grenzgänger in die Niederlande

Kindergeld für Grenzgänger in die Niederlande

Für Grenz­gän­ger, die in Deutsch­land woh­nen, aber in den Nie­der­lan­den einer sozi­al­ver­si­che­rungs­pflich­ti­gen Arbeit nach­ge­hen, besteht in Deutsch­land kein Anspruch auf Kin­der­geld. Ob und in wel­cher Höhe der Klä­ge­rin für ihre Toch­ter Kin­der­geld zusteht, rich­tet sich in die­sen Fäl­len nicht nach § 62 Abs. 1 EStG, son­dern aus­schließ­lich nach den Vor­schrif­ten der

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