Reisekosten und Reisekostenvergütungen bei beruflich veranlassten Auslandsreisen ab 2015

Rei­se­kos­ten und Rei­se­kos­ten­ver­gü­tun­gen bei beruf­lich ver­an­lass­ten Aus­lands­rei­sen ab 2015

Das Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­um hat die ab dem Jah­res­wech­sel gel­ten­den Pausch­be­trä­ge für Ver­pfle­gungs­mehr­auf­wen­dun­gen und Über­nach­tungs­kos­ten für beruf­lich und betrieb­lich ver­an­lass­te Aus­lands­dienst­rei­sen bekannt gemacht: Bei ein­tä­gi­gen Rei­sen in das Aus­land ist der ent­spre­chen­de Pausch­be­trag des letz­ten Tätig­keits­or­tes im Aus­land maß­ge­bend. Bei mehr­tä­gi­gen Rei­sen in ver­schie­de­nen Staa­ten gilt für die Ermitt­lung der Ver­pfle­gungs­pau­scha­len am

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Insolvenzanfechtung bei österreichischen Rechtsgeschäften

Insol­venz­an­fech­tung bei öster­rei­chi­schen Rechts­ge­schäf­ten

Sind die Vor­aus­set­zun­gen einer Insol­venz­an­fech­tung in einem deut­schen Insol­venz­ver­fah­ren nach deut­schem Recht gege­ben, so kommt gemäß Art. 13 EUIns­VO bei Rechts­ge­schäf­ten nach aus­län­di­schem Recht (hier: Öster­reich) ein Rück­ge­wäh­rungs­an­pruch nur in Betracht, wenn auch nach die­sem aus­län­di­schem Recht Anfecht­bar­keit besteht. Sind die­se Vor­aus­set­zun­gen grund­sätz­lich gege­ben und die Anfech­tungs­frist von 3 Jah­ren nach

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Die verkaufte inländischen Betriebsstätte einer österreichischen Gesellschaft

Die ver­kauf­te inlän­di­schen Betriebs­stät­te einer öster­rei­chi­schen Gesell­schaft

Gehört der Gewinn aus der Ver­äu­ße­rung einer inlän­di­schen Betriebs­stät­te von einer öster­rei­chi­schen Kapi­tal­ge­sell­schaft zum Gewer­be­er­trag? Nach Ansicht des Finanz­ge­richts Baden-Wür­t­­te­m­­berg ja: Nach § 2 Abs. 1 GewStG – unter­liegt der Gewer­be­steu­er jeder ste­hen­de Gewer­be­be­trieb, soweit er im Inland betrie­ben wird. Unter Gewer­be­be­trieb ist ein gewerb­li­ches Unter­neh­men im Sin­ne des Ein­kom­men­steu­er­ge­set­zes zu ver­ste­hen.

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Kaufrecht in Österreich

Kauf­recht in Öster­reich

Die öster­rei­chi­schen Vor­schrif­ten zum Kauf fin­den sich im All­ge­mei­nen Bür­ger­li­chen Gesetz­buch (ABGB). Inhalts­­über­­­sicht­Ge­währ­­leis­­tun­gEi­gen­­tum­s­­vor­­­be­hal­tUN-Kauf­­recht Gewähr­leis­tung[↑] Auch nach öster­rei­chi­schem Recht haf­tet der Ver­käu­fer für den ver­trags­ge­mä­ßen Zustand der Kauf­sa­che. Die Kauf­sa­che muss die ver­ein­bar­ten bzw. die­je­ni­gen Eigen­schaf­ten auf­wei­sen, die gewöhn­lich bei einer sol­chen Sache vor­aus­ge­setzt wer­den, und muss der Natur des Geschäf­tes

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EU-Handelsstatistik

EU-Han­dels­sta­tis­tik

Die Außen­wirt­schafts­sta­tis­tik des Sta­tis­ti­schen Bun­des­am­tes (Desta­tis) führt auch im Kri­sen­jahr 2009 die Mit­glied­staa­ten der Euro­päi­schen Uni­on als die wich­tigs­ten deut­schen Han­dels­part­ner. Trotz eines star­ken Rück­gangs der deut­schen Aus­fuh­ren in die EU-Staa­­ten im Jahr 2009 von 18,3% auf 508,4 Mil­li­ar­den Euro ver­rin­ger­te sich deren Anteil am Gesamt­wert der deut­schen Aus­fuh­ren nur

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Verlustvortrag bei Auslandsverlusten

Ver­lust­vor­trag bei Aus­lands­ver­lus­ten

Ein in Öster­reich im Jahr 2003 erziel­ter Ver­lust ist, wie jetzt der Bun­des­fi­nanz­hof ent­schied, nicht aus euro­pa­recht­li­chen Grün­den ohne Durch­füh­rung eines Ver­fah­rens nach § 10d Abs. 4 Satz 1 EStG im Rah­men der deut­schen Ein­kom­men­steu­er­ver­an­la­gung für das Jahr 2004 zu berück­sich­ti­gen. Für die Berück­sich­ti­gung sol­cher Aus­lands­ver­lus­te im Rah­men der deut­schen Steu­er­ver­an­la­gung bedarf

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Steuervertreter in Österreich

Steu­er­ver­tre­ter in Öster­reich

Die Euro­päi­sche Kom­mis­si­on hat Öster­reich förm­lich auf­ge­for­dert, sei­ne Bestim­mun­gen für die Ernen­nung von Steu­er­ver­tre­tern zu ändern. Nach Auf­fas­sung der Kom­mis­si­on füh­ren die Bestim­mun­gen, wonach aus­län­di­sche Invest­ment­fonds, Immo­bi­li­en­fonds und Kre­dit­in­sti­tu­te einen Steu­er­ver­tre­ter ernen­nen müs­sen, zu dis­kri­mi­nie­ren­der Behand­lung. Außer­dem hält es die Kom­mis­si­on für dis­kri­mi­nie­rend, dass aus­län­di­sche Kre­dit­in­sti­tu­te und Wirt­schafts­prü­fer nicht als

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Doppelbesteuerungsabkommen zur Erbschaftsteuer mit Österreich

Dop­pel­be­steue­rungs­ab­kom­men zur Erb­schaft­steu­er mit Öster­reich

Zwi­schen Deutsch­land und Öster­reich bestand ein Abkom­men zur Ver­mei­dung der Dop­pel­be­steue­rung auf dem Gebiet der Erb­schaft­steu­ern vom 4. Okto­ber 1954 (ErbSt-DBA). Der öster­rei­chi­sche Ver­fas­sungs­ge­richts­hof hat­te jedoch mit Urteil vom 7. März 2007 das öster­rei­chi­sche Erb­schaft­steu­er­ge­setz für ver­fas­sungs­wid­rig erklärt; es ist Ende Juli 2008 außer Kraft getre­ten. Auf Beschluss des Bun­des­ka­bi­netts

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Wohnwagenvermietung in Österreich

Wohn­wa­gen­ver­mie­tung in Öster­reich

Ver­lus­te, die ein inlän­di­scher Unter­neh­mer durch eine Betriebs­stät­te im Aus­land erwirt­schaf­tet, kön­nen im Inland grund­sätz­lich nicht oder nur ein­ge­schränkt steu­er­wirk­sam abge­zo­gen wer­den. Allen­falls ein­ge­schränkt abzieh­bar sind nament­lich Betriebs­stät­ten­ver­lus­te, die aus Frem­den­ver­kehrs­leis­tun­gen her­rüh­ren. Dadurch soll uner­wünsch­ten Steu­er­spar­mo­del­len vor­ge­beugt wer­den. Es wird unter­stellt, dass Unter­neh­men, die im Bereich des Frem­den­ver­kehrs tätig sind,

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Nachversteuerung österreichischer Verluste

Nach­ver­steue­rung öster­rei­chi­scher Ver­lus­te

Der Bun­des­fi­nanz­hof bemüht wie­der ein­mal den Euro­päi­schen Gerichts­hof. Der Bun­des­fi­nanz­hof hält auch für Art. 4 Abs. 1 DBA-Öster­­reich 1954 dar­an fest, dass sich der Begriff der Ein­künf­te aus einem gewerb­li­chen Unter­neh­men im Sin­ne die­ser Vor­schrift auf einen Net­to­be­trag bezieht und dass Deutsch­land des­halb auch für Ver­lus­te, die ein in Deutsch­land ansäs­si­ges Unter­neh­men

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Besteuerung internationaler Konzerne

Besteue­rung inter­na­tio­na­ler Kon­zer­ne

Die Bun­des­re­gie­rung erwar­tet noch in die­sem Quar­tal ein Gut­ach­ten des Mann­hei­mer Zen­trums für Euro­päi­sche Wirt­schafts­for­schung über die Mög­lich­kei­ten, die natio­na­len Rege­lun­gen zur Besteue­rung inter­na­tio­na­ler Kon­zer­ne wei­ter­zu­ent­wi­ckeln. Dies geht aus einer Ant­wort der Bun­des­re­gie­rung auf eine Klei­ne Anfra­ge der FDP-Frak­­ti­on her­vor. Die gel­ten­den Rege­lun­gen zur ertrags­steu­er­li­chen Organ­schaft erlaub­ten es geglie­der­ten Kon­zer­nen,

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