Steuerfreistellung von Gewinnausschüttungen aufgrund des DBA-USA

Steu­er­frei­stel­lung von Gewinn­aus­schüt­tun­gen auf­grund des DBA-USA

§ 8b Abs. 6 Nr. 1 KStG 1999 i.d.F. bis zur Ände­rung durch das StSenkG, der für den Fall, dass Gewinn­an­tei­le, die von einer aus­län­di­schen Gesell­schaft aus­ge­schüt­tet wer­den, von der Kör­per­schaft­steu­er befreit sind, vor­sieht, dass aus­schüt­tungs­be­ding­te Teil­wert­ab­schrei­bun­gen bei der Gewinn­ermitt­lung nicht zu berück­sich­ti­gen sind, ist uni­ons­recht­lich aus­schließ­lich an der Nie­der­las­sungs­frei­heit zu messen,

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Beteiligung an einer französischen SICAV - und das bewertungsrechtliche Schachtelprivileg

Betei­li­gung an einer fran­zö­si­schen SICAV – und das bewer­tungs­recht­li­che Schachtelprivileg

Nach § 19 Abs. 1 Nr. 2 des Bewer­tungs­ge­set­zes in der hier maß­geb­li­chen Fas­sung (BewG) wer­den für inlän­di­sche Gewer­be­be­trie­be (§ 95 BewG) Ein­heits­wer­te fest­ge­stellt (§ 180 Abs. 1 Nr. 1 der Abga­ben­ord­nung ‑AO-). In dem Fest­stel­lungs­be­scheid (§ 179 AO) ist auch über die Fra­ge der Gewäh­rung der Ver­güns­ti­gung für Schach­tel­ge­sell­schaf­ten zu entscheiden.

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Abkommensberechtigung und Schachtelprivilegierung einer US-amerikanischen "S-Corporation"

Abkom­mens­be­rech­ti­gung und Schach­tel­pri­vi­le­gie­rung einer US-ame­ri­ka­ni­schen „S‑Corporation“

Für die Beur­tei­lung, ob eine „Gesell­schaft“ i.S. des Art. 3 Abs. 1 Buchst. e DBA-USA 1989/​2008 vor­liegt, ist die Rechts­ord­nung des Quel­len­staats maß­geb­lich. Die Aus­übung des steu­er­li­chen Wahl­rechts, in den USA als sog. S‑Corporation nicht mit der dor­ti­gen Cor­po­ra­te Tax besteu­ert zu wer­den, ändert aus deut­scher Sicht nichts an der Ein­ord­nung als juristische

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Drittstaatenwirkung bei gesetzlicher qualifizierter Mindestbeteiligungsquote - Dividenden aus den USA

Dritt­staa­ten­wir­kung bei gesetz­li­cher qua­li­fi­zier­ter Min­dest­be­tei­li­gungs­quo­te – Divi­den­den aus den USA

Die sog. Schach­tel­stra­fe gemäß § 8b Abs. 7 KStG 1999 (i.d.F. des StBereinG 1999) ver­stößt gegen die uni­ons­recht­li­che Grund­frei­heit der frei­en Wahl der Nie­der­las­sung nach Art. 43 EG (jetzt Art. 49 AEUV) und bleibt des­we­gen inner­halb der Euro­päi­schen Uni­on unan­wend­bar . § 8b Abs. 7 KStG 1999 (i.d.F. des StBereinG 1999) ver­langt –i.V.m.

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Schachtelprivileg für brasilianische Eigenkapitalverzinsung als Dividende

Schach­tel­pri­vi­leg für bra­si­lia­ni­sche Eigen­ka­pi­tal­ver­zin­sung als Dividende

Zin­sen auf das Eigen­ka­pi­tal („juro sob­re o capi­tal pró­prio“) nach Maß­ga­be der Bra­si­lia­ni­schen Geset­ze Nr. 9.249/95 und Nr. 9.430/96 sind sowohl Gewinn­an­tei­le i.S. des § 26 KStG 1999 und des § 9 Nr. 7 Satz 2 GewStG 1999 als auch –nach dem auch inso­weit maß­ge­ben­den deut­schen Steu­er­recht (§ 20 Abs. 1 Nr. 1 EStG 1997)– Dividenden

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Schachtelprivileg für Ausschüttungen einer französischen SICAV

Schach­tel­pri­vi­leg für Aus­schüt­tun­gen einer fran­zö­si­schen SICAV

Die Gewäh­rung des abkom­mens­recht­li­chen Schach­tel­pri­vi­legs für Aus­schüt­tun­gen einer fran­zö­si­schen Invest­ment­ge­sell­schaft in der Rechts­form einer socié­té d´investissement à capi­tal varia­ble (SICAV) an eine deut­sche Kapi­tal­ge­sell­schaft ist zwar nicht des­we­gen aus­ge­schlos­sen, weil die SICAV von der fran­zö­si­schen Kör­per­schaft­steu­er per­sön­lich befreit ist. Sie setzt jedoch vor­aus, dass es sich bei der SICAV nach deutschem

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Französische Dividendeneinnahmen einer deutschen KGaA

Fran­zö­si­sche Divi­den­den­ein­nah­men einer deut­schen KGaA

Für Divi­den­den, die eine in Frank­reich ansäs­si­ge Kapi­tal­ge­sell­schaft an eine in Deutsch­land ansäs­si­ge KGaA zahlt, ist das sog. Schach­tel­pri­vi­leg des Art. 20 Abs. 1 Buchst. a Satz 1 i.V.m. Buchst. b Dop­pel­buchst. aa Satz 1 DBA-Fran­k­­reich a.F. (Art. 20 Abs. 1 Buchst. a Satz 1 und Buchst. b Satz 1 DBA-Fran­k­­reich n.F.) auch dann in vol­ler Höhe zu gewäh­ren, wenn

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Gewinnanteile an einer polnischen Kapitalgesellschaft

Gewinn­an­tei­le an einer pol­ni­schen Kapitalgesellschaft

Gewinn­an­tei­le aus Antei­len an einer aus­län­di­schen (hier: pol­ni­schen) Kapi­tal­ge­sell­schaft, die nach § 8b Abs. 1 KStG 2002 bei der Ermitt­lung des Ein­kom­mens außer Ansatz blei­ben, zugleich aber auch nach Maß­ga­be eines sog. abkom­mens­recht­li­chen Schach­tel­pri­vi­legs (hier: nach Art. 21 Abs. 1 Buchst. a Satz 3 DBA-Polen 1972) von der Bemes­sungs­grund­la­ge aus­ge­nom­men wer­den, sind nicht nach

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Die amerikanische “S-Corporation” und das deutsche Schachtelprivileg

Die ame­ri­ka­ni­sche “S‑Corporation” und das deut­sche Schachtelprivileg

Für die Beur­tei­lung, ob eine “Gesell­schaft” i.S. des Art. 3 Abs. 1 Buchst. e DBA-USA 1989 vor­liegt, ist die Rechts­ord­nung des Quel­len­staa­tes maß­geb­lich. Die Aus­übung des steu­er­li­chen Wahl­rechts, in den USA als sog. S‑Corporation nicht mit der dor­ti­gen Cor­po­ra­te Tax besteu­ert zu wer­den, ändert aus deut­scher Sicht nichts an der Ein­ord­nung als juris­ti­sche Per­son. Wer Nutzungsberechtigter

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