Deutsch-schweizerisches Steuerabkommen

Deutsch-schweizerisches Steuerabkommen

Die Unter­händ­ler der Schweiz und Deutsch­lands haben heu­te in Bern die Ver­hand­lun­gen über offe­ne Steu­er­fra­gen abge­schlos­sen und ein Steu­er­ab­kom­men para­phiert. Das neue Abkom­men sieht vor, dass Per­so­nen mit Wohn­sitz in Deutsch­land ihre bestehen­den Bank­be­zie­hun­gen in der Schweiz nach­be­steu­ern kön­nen, indem sie ent­we­der eine ein­ma­li­ge Steu­er­zah­lung leis­ten oder ihre Kon­ten offen­le­gen.

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Vergütungen eines Delegierten einer Schweizerischen Kapitalgesellschaft

Vergütungen eines Delegierten einer Schweizerischen Kapitalgesellschaft

Ver­gü­tun­gen eines Dele­gier­ten einer Schwei­ze­ri­schen Kapi­tal­ge­sell­schaft (Mit­glied des Ver­wal­tungs­ra­tes), die auf der Grund­la­ge eines Anstel­lungs­ver­tra­ges für die geschäfts­füh­ren­de Tätig­keit gezahlt wer­den, unter­fal­len Art. 15 Abs. 4 DBA-Schweiz 1992. Der Klä­ger des hier vom Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­de­nen Rechts­streits war im Streit­jahr gemäß § 1 Abs. 1 des Ein­kom­men­steu­er­ge­set­zes (EStG 1990) unbe­schränkt steu­er­pflich­tig; sie hat­ten

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Verlagerung eines Betriebsteils ins grenznahe Ausland

Verlagerung eines Betriebsteils ins grenznahe Ausland

Ist für einen Arbeits­ver­trag deut­sches Recht maß­geb­lich, so ist die Fra­ge, ob ein Betriebs­über­gang erfolgt, nach § 613a BGB zu beur­tei­len. Das gilt auch dann, wenn ein Betriebs­teil in die Schweiz ver­la­gert wird. Dies ent­schied jetzt das Bun­des­ar­beits­ge­richt in dem Fall einer in Süd­ba­den ansäs­si­gen Kon­zern­toch­ter, deren Mut­ter­un­ter­neh­men auch in

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Ausländische Veräußerungsverluste und deutscher Progressionsvorbehalt

Ausländische Veräußerungsverluste und deutscher Progressionsvorbehalt

Ver­äu­ßert ein Unter­neh­mer einen aus­län­di­schen Betrieb mit Ver­lust, so ist die­ser Ver­lust im Inland in vol­ler Höhe – und nicht etwa nur zu einem Fünf­tel – bei der Ermitt­lung des Ein­kom­men­steu­er­sat­zes in Abzug zu brin­gen. In dem jetzt vom Finanz­ge­richt Müns­ter ent­schie­de­nen Fall hat­ten die in Deutsch­land leben­den Klä­ger eine

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„Überdachende” deutsche Besteuerung beim Wegzug in die Schweiz

Ist ein Arbeit­neh­mer aus Deutsch­land in die Nähe sei­ner Arbeits­stel­le in der Schweiz ver­zo­gen, so eröff­net Art. 4 Abs. 4 DBA-Schweiz 1971⁄1992 auch dann kein erwei­ter­tes Besteue­rungs­recht Deutsch­lands, wenn der Umzug in die Schweiz erst meh­re­re Jah­re nach Auf­nah­me der dor­ti­gen Arbeits­tä­tig­keit erfolgt ist. Es besteht mit­hin kei­ne „über­da­chen­de” deut­sche Besteue­rung bei

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Nichtrückkehrtage in der deutsch-schweizer Grenzgängerregelung

Nichtrückkehrtage in der deutsch-schweizer Grenzgängerregelung

Bei der Anwen­dung der Grenz­gän­ger­re­ge­lung in Art. 15a DBA-Schweiz 1971⁄1992 zäh­len Dienst­rei­se­ta­ge mit Über­nach­tun­gen im Ansäs­sig­keits­staat zu den „Nicht­rück­kehr­ta­gen„1. Ein­tä­gi­ge Dienst­rei­sen in Dritt­staa­ten füh­ren nicht zu Nicht­rück­kehr­ta­gen2. Der Tag, an dem der Arbeit­neh­mer von einer mehr­tä­gi­gen Dienst­rei­se in Dritt­staa­ten an sei­nen Wohn­sitz zurück­kehrt, zählt nicht als Nicht­rück­kehr­tag. Ein Nicht­rück­kehr­tag liegt

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