Ausfuhrerstattung — und die Schutzvorschriften bei Tiertransport

Eine Aus­fuhr­er­stat­tung kann wegen Nicht­ein­hal­tung der uni­ons­recht­li­chen Vor­schrif­ten zum Schutz von Tie­ren beim Trans­port abge­lehnt wer­den. In dem hier vom Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­de­nen Fall mel­de­te die Tier­händ­le­rin im August 2006 beim Haupt­zoll­amt Rin­der zur Aus­fuhr in den Koso­vo an. Die Tie­re wur­den per LKW nach Tri­est und von dort per Schiff

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Ausfuhrerstattung — und der Tierschutz

Aus­fuhr­er­stat­tung kön­nen wegen Ver­sto­ßes gegen tier­schutz­recht­li­che Vor­schrif­ten beim Eisen­bahn­trans­port von leben­den Rin­dern ver­sagt wer­den. VO Nr. 615⁄98 setzt für die Zah­lung der Aus­fuhr­er­stat­tung (u.a.) die Ein­hal­tung der RL 91/​​628/​​EWG vor­aus. Damit sind auch die Vor­schrif­ten der RL 91/​​628/​​EWG über die maxi­ma­le Trans­port­dau­er ein­zu­hal­ten, die nach dem Urteil „Viamex Agrar Han­del”

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Ausfuhrerstattung für verendete Rinder

Eine bei der Aus­fuhr leben­der Rin­der zu gewäh­ren­de Aus­fuhr­er­stat­tung ist wegen Ver­en­dens von mehr als fünf Tie­ren infol­ge nicht tier­schutz­ge­rech­ter Durch­füh­rung eines aus meh­re­ren Aus­fuhr­an­mel­dun­gen bestehen­den Sam­mel­trans­ports nur dann um den Betrag wei­ter zu kür­zen, der für die wäh­rend des Trans­ports ver­en­de­ten Tie­re nicht gezahlt wird, wenn jene Tie­re zu

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Ausfuhrerstattung für lebende Rinder

Die beim Trans­port leben­der Rin­der gemäß Art. 3 VO Nr. 615⁄98 erfor­der­li­che tier­ärzt­li­che Kon­trol­le der ers­ten Ent­la­dung der Tie­re im Bestim­mungs­land hat jeden­falls im unmit­tel­ba­ren Anschluss an den Ent­la­de­vor­gang zu erfol­gen. Eine tier­ärzt­li­che Kon­trol­le erst zwölf Tage nach dem Ent­la­den erfüllt die­se Vor­aus­set­zung nicht. Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 15. Juli 2008 — VII R 54⁄05

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