Treaty override - die ungewünschte Regelung im Doppelbesteuerungsabkommen

Trea­ty over­ri­de – die unge­wünsch­te Rege­lung im Dop­pel­be­steue­rungs­ab­kom­men

Der Bun­des­fi­nanz­hof hat dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt erneut die Fra­ge vor­ge­legt, ob der Gesetz­ge­ber durch ein sog. Trea­ty over­ri­de gegen Ver­fas­sungs­recht ver­stößt. Erhält ein in Ita­li­en ansäs­si­ger Gesell­schaf­ter einer deut­schen Per­so­nen­ge­sell­schaft Zin­sen für ein von ihm der Gesell­schaft gewähr­tes Dar­le­hen, so kön­nen die­se Zin­sen nach dem DBA-Ita­­li­en 1989 in Deutsch­land nicht als gewerb­li­che

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Treaty override

Trea­ty over­ri­de

Im Rah­men einer Rich­ter­vor­la­ge nach Art. 100 GG hat der Bun­des­fi­nanz­hof dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt die seit lan­gem schwe­len­de Fra­ge vor­ge­legt, ob der Gesetz­ge­ber durch ein sog. Trea­ty over­ri­de gegen Ver­fas­sungs­recht ver­stößt. Kon­kre­ter Hin­ter­grund die­ses Vor­la­ge­be­schlus­ses ist die Rege­lung des § 50d Abs. 8 EStG. Danach wird für die Ein­künf­te eines unbe­schränkt Steu­er­pflich­ti­gen

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