Verhältnis von allgemeinem Besteuerungsverfahren und Vorsteuer-Vergütungsverfahren

Verhältnis von allgemeinem Besteuerungsverfahren und Vorsteuer-Vergütungsverfahren

Ein im Aus­land ansäs­si­ger Unter­neh­mer, der gemäß § 18 Abs. 3 Satz 1 UStG eine Umsatz­steu­er­erklä­rung für das Kalen­der­jahr abzu­ge­ben hat, ist — ent­ge­gen Abschn. 18.15. Abs. 1 Satz 2 UStAE — berech­tigt und ver­pflich­tet, alle in die­sem Kalen­der­jahr abzieh­ba­ren Vor­steu­er­be­trä­ge in die­ser Steu­er­erklä­rung gel­tend zu machen. Nach § 18 Abs. 3 Satz 1 UStG hat der Unter­neh­mer im Regel­fall

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Ungarische Sondersteuer für den Einzelhandel

Ungarische Sondersteuer für den Einzelhandel

Nach Ansicht der Gene­ral­an­wäl­tin beim Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on liegt in der unga­ri­schen Son­der­steu­er für den Ein­zel­han­del kei­ne Dis­kri­mi­nie­rung aus­län­di­scher Unter­neh­men. Mög­li­cher­wei­se ver­sto­ße die Son­der­steu­er jedoch gegen das Mehr­wert­steu­er­recht der Euro­päi­schen Uni­on. Zur Deckung des wegen der Finanz- und Wirt­schafts­kri­se erhöh­ten Finanz­be­darfs hat Ungarn im Jahr 2010 eine Steu­er auf

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Beleg- und Buchnachweis bei innergemeinschaftlicher Lieferung

Beleg- und Buchnachweis bei innergemeinschaftlicher Lieferung

Inner­ge­mein­schaft­li­che Lie­fe­run­gen kön­nen unter den Vor­aus­set­zun­gen des § 6a UStG steu­er­frei sein. Nach § 6a Abs. 1 Satz 1 UStG ist eine inner­ge­mein­schaft­li­che Lie­fe­rung steu­er­frei, wenn bei einer Lie­fe­rung die fol­gen­den Vor­aus­set­zun­gen erfüllt sind: Der Unter­neh­mer oder der Abneh­mer hat den Gegen­stand der Lie­fe­rung in das übri­ge Gemein­schafts­ge­biet beför­dert oder ver­sen­det, 2.

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Steuervertretung in Frankreich

Steuervertretung in Frankreich

Frank­reich sieht sich einer neu­en Ver­trags­ver­let­zungs­kla­ge der Euro­päi­schen Kom­mis­si­on vor dem Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on aus­ge­setzt. Hin­ter­grund sind die fran­zö­si­schen Vor­schrif­ten zum Rever­­­se-Char­ge-Ver­­­fah­­ren bei der Umsatz­steu­er: Frank­reich wen­det — ent­spre­chend den EU-Vor­­­schrif­­ten bei der Umsatz­be­steue­rung ein Rever­­­se-Char­ge-Ver­­­fah­­ren, also die Ver­la­ge­rung der Steu­er­schuld­ner­schaft auf den Leis­tungs­emp­fän­ger, an, bei dem der Kun­de die Umsatz­steu­er

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Französische Umsatzsteuerbefreiung für Lieferungen an Schiffe

Französische Umsatzsteuerbefreiung für Lieferungen an Schiffe

Der Umfang der fran­zö­si­schen Steu­er­be­frei­ung für Lie­fe­run­gen an Schif­fe geht nach Auf­fas­sung der Euro­päi­schen Kom­mis­si­on über das nach der MwSt-Rich­t­­li­­nie Zuläs­si­ge hin­aus. So gilt die Steu­er­be­frei­ung in Frank­reich für alle Schif­fe, die für die Beför­de­rung von Fahr­gäs­ten und für gewerb­li­che Zwe­cke ein­ge­setzt wer­den, soll­te nach der MWSt-Rich­t­­li­­nie aber auf Schif­fe,

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Ungarische Vorsteuerguthaben

Ungarische Vorsteuerguthaben

Nach den unga­ri­schen Umsat­z­­steu­er-Vor­­­schrif­­ten kön­nen Steu­er­pflich­ti­ge den Umsatz­steu­er­über­schuss, der sich dar­aus ergibt, dass der Betrag der abzugs­fä­hi­gen Vor­steu­er den Betrag der für einen Steu­er­zeit­raum zu ent­rich­ten­den Umsatz­steu­er über­steigt, wahl­wei­se auf den nach­fol­gen­den Steu­er­zeit­raum vor­tra­gen oder die sofor­ti­ge Erstat­tung bean­tra­gen. Die Erstat­tung des über­schüs­si­gen Betrags kann jedoch nicht für ein­ge­kauf­te Vor­leis­tun­gen

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