Verfrachterhaftung und Verschulden bei der Seefracht

Ver­fracht­er­haf­tung und Ver­schul­den bei der See­fracht

Im Rah­men der See­fracht reicht es für die Annah­me eines qua­li­fi­zier­ten Ver­schul­dens des Ver­frach­ters wegen Ver­lus­tes des Trans­port­guts nicht aus, dass das sper­ri­ge Trans­port­gut (hier: ein Mobil­kran mit einem Gewicht von 48.000 kg) auf sei­ne Ver­an­las­sung vor der Schiffs­ver­la­dung auf einem frei zugäng­li­chen Gelän­de eines mit­tel­eu­ro­päi­schen See­ha­fens (hier: Ant­wer­pen) ver­schlos­sen abge­stellt

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Qualifiziertes Verschulden des Verfrachters beim Seetransport

Qua­li­fi­zier­tes Ver­schul­den des Ver­frach­ters beim See­trans­port

Nur ein qua­li­fi­zier­tes Ver­schul­den des Ver­frach­ters selbst führt zum Weg­fall der Haf­tungs­be­schrän­kung nach § 660 I HGB. Der Anspruch­stel­ler hat auch im Rah­men des § 660 III HGB Anhalts­punk­te für das Vor­lie­gen eines qua­li­fi­zier­ten Ver­schul­dens dar­zu­le­gen. Allein aus dem Umstand, dass der Scha­dens­her­gang im Dun­keln liegt und die Beklag­te nichts zum

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Verfrachterhaftung im Seeverkehr

Ver­fracht­er­haf­tung im See­ver­kehr

Die Haf­tungs­be­schrän­kun­gen nach §§ 658, 659, 660 Abs. 1 HGB ent­fal­len gemäß § 660 Abs. 3 HGB nur bei einem eige­nen qua­li­fi­zier­ten Ver­schul­den des Ver­frach­ters. Die Vor­schrift des § 607 Abs. 1 HGB fin­det im Rah­men von § 660 Abs. 3 HGB kei­ne Anwen­dung. Gemäß § 606 Satz 2 HGB haf­tet der Ver­frach­ter für den

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