US-Zinseinkünfte aus gewinnabhängigem Darlehen

Das Anrech­nungs­ver­fah­ren gemäß Art. 23 Abs. 2 Satz 1 Buchst. b Dop­pel­buchst. aa DBA-USA 1989 a.F. (Art. 23 Abs. 3 Satz 1 Buchst. b Dop­pel­buchst. aa DBA-USA 1989 n.F.) ist nicht auf aus US-Quel­len stam­men­de Zins­ein­künf­te aus einem gewinn­ab­hän­gi­gen Dar­le­hen im Sin­ne des Art. 10 Abs. 5 DBA-USA 1989 a.F. (Art. 10 Abs. 6 DBA-USA 1989 n.F.) anzu­wen­den. Eine Dop­pel­be­steue­rung wird viel­mehr nach Maß­ga­be von Art. 23 Abs. 2 Satz 1 Buchst. a Satz 1 DBA-USA 1989 a.F. (Art. 23 Abs. 3 Satz 1 Buchst. a Satz 1 DBA-USA 1989 n.F.) durch Frei­stel­lung der Zins­ein­künf­te von der Bemes­sungs­grund­la­ge der deut­schen Steu­er ver­mie­den.

US-Zinseinkünfte aus gewinnabhängigem Darlehen

Für aus US-Quel­len stam­men­de Zins­ein­künf­te aus gewinn­ab­hän­gi­gem Dar­le­hen erfolgt damit im Rah­men der deut­schen Ein­kom­mens­be­steue­rung eine Frei­stel­lung und kei­ne Anrech­nung nach Art. 23 Abs. 2 DBA-USA 1989 a.F.

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 19. Mai2010 — I R 7509