Ver­än­de­run­gen des unter­neh­me­ri­schen Umfelds – recht­li­che Herausforderungen

Die sys­te­ma­ti­sche Orga­ni­sa­ti­ons­be­ra­tung ent­springt dem Gedan­ken der sys­te­mi­schen Orga­ni­sa­ti­ons­ent­wick­lung. Es han­delt sich um ein Kon­zept, wel­ches die Ver­än­de­rungs­pro­zes­se im Unter­neh­men nach­zeich­nen soll. 

Ver­än­de­run­gen des unter­neh­me­ri­schen Umfelds – recht­li­che Herausforderungen

Ver­än­de­run­gen im Unter­neh­men erge­ben sich meist aus orga­ni­schen Ent­wick­lun­gen. Ein­fluss­fak­to­ren kön­nen von außen oder Innen erfol­gen. Jeden­falls hat das Unter­neh­men dar­auf zu reagie­ren und die rich­ti­gen Schrit­te zu set­zen. Im Prin­zip sind mit Ver­än­de­run­gen meist auch Anpas­sun­gen auf allen Ebe­nen des Unter­neh­mens ver­bun­den. Dadurch erge­ben sich in der Regel auch recht­li­che Her­aus­for­de­run­gen. In der Regel han­delt es sich um Com­pli­an­ce Anfor­de­run­gen, die das Unter­neh­men zu erfül­len hat. Wie auf die­se Ver­än­de­run­gen zu reagie­ren ist, hängt auch von der Grö­ße des Unter­neh­mens ab. Es ent­spricht der Logik, dass die Her­aus­for­de­run­gen aus recht­li­cher Sicht bei gro­ßen Kon­zer­nen umfang­rei­cher sind. Vor allem ist es die Kom­ple­xi­tät die sich als Her­aus­for­de­rung zeigt. Eine Ver­än­de­rung hat sel­ten eine iso­lier­te Her­an­ge­hens­wei­se. Ihr Ein­fluss­be­reich reicht weit über eine ein­zi­ge Abtei­lung hin­aus. Sel­ten bleibt die Her­aus­for­de­rung an einem Stand­ort bestehen. Dadurch las­sen sich bestimm­te Begrif­fe auch nicht iso­liert betrach­ten. Ein Pro­jekt­team aus Rechts­an­wäl­ten hat auf die­se Ver­än­de­run­gen zu reagie­ren. In einem Pro­jekt­plan wer­den die Vor­schlä­ge erar­bei­tet und dem Manage­ment wei­ter­ge­lei­tet. Die­se Maß­nah­men wer­den wie­der­um den aktu­el­len recht­li­chen Bedin­gun­gen unter­zo­gen. Die not­wen­di­gen Schrit­te und Anpas­sun­gen wer­den vom Team umge­setzt. Ver­än­de­run­gen kön­nen sich zum Bei­spiel in einem neu­en Maß­nah­men­ka­ta­log äußern. Neue Ver­trags­be­din­gun­gen müs­sen dem Kun­den vor­ge­legt wer­den. Unter­fer­tigt die­se die neu­en Rege­lun­gen steht auch einer wei­te­ren Geschäfts­be­zie­hung nichts im Wege.

Wel­cher Manage­men­t­an­satz für die Umset­zung brauchbar?

Ein in der Pra­xis erprob­ter Manage­men­t­an­satz ergibt sich aus der sys­te­mi­schen Leh­re. Die sys­te­mi­sche Orga­ni­sa­ti­ons­be­ra­tung ist ein recht neu­es Bera­tungs­feld. In der sys­te­mi­schen Orga­ni­sa­ti­ons­be­ra­tung ver­sucht man eine Lösung unter Fort­be­stand der lau­fen­den Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ka­nä­le zu erar­bei­ten. Unter die­sem Ansatz kön­nen lau­fend Lösungs­an­sät­ze erar­bei­tet wer­den. Die Fra­ge, wann ein sozia­les Sys­tem zu einer Orga­ni­sa­ti­ons­form wird, bleibt unter stän­di­ger Beobachtung.

Sys­tem­kri­tik am Unter­neh­men – sys­te­ma­ti­sche Ver­bes­se­rungs­mög­lich­keit durch Reorganisation

Die Grün­de für sol­che Ver­än­de­run­gen sind weit­schich­tig gela­gert. Ent­we­der sagt der Markt vor­aus, dass die­se not­wen­dig sind oder es ist der Eigen­an­trieb. Die Not­wen­dig­keit, wett­be­werbs­fä­hig zu blei­ben, ist ein Druck von außen. Außer­dem kön­nen sich die Ver­än­de­run­gen auch aus der Unter­neh­mens­kul­tur her­aus ergeben.