Handel mit Robbenerzeugnissen

Han­del mit Rob­ben­er­zeug­nis­sen

Das Gericht der Euro­päi­schen Uni­on hat die Gül­tig­keit der Ver­ord­nung über die Vor­schrif­ten für den Han­del mit Rob­ben­er­zeug­nis­sen bestä­tigt. Der Gesetz­ge­ber hat die­se Vor­schrif­ten nach Ansicht des Euro­päi­schen Gerichts zurecht har­mo­ni­siert, um eine Stö­rung des Uni­ons­markts zu ver­hin­dern. Das euro­päi­sche Uni­ons­recht schützt in der Ver­ord­nung (EG) Nr. 1007/​2009 des Euro­päi­schen

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China und die Antidumping-Grundverordnung

Chi­na und die Anti­dum­ping-Grund­ver­ord­nung

Die Anti­­du­m­­ping-Grun­d­­ver­­or­d­­nung ver­bie­tet nicht alle Arten von staat­li­chen Ein­grif­fen in erzeu­gen­de Unter­neh­men, son­dern nur nen­nens­wer­te Inter­ven­tio­nen in die Ent­schei­dun­gen die­ser Unter­neh­men über die Prei­se, Kos­ten und Inputs. Da die­se Ver­ord­nung sicher­stel­len soll, dass die­se Ent­schei­dun­gen unter markt­wirt­schaft­li­chen Bedin­gun­gen getrof­fen wer­den, kann ein staat­li­cher Ein­griff, der weder sei­ner Art noch sei­ner

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Kontingentierung im deutsch-türkischen Güterkraftverkehr

Kon­tin­gen­tie­rung im deutsch-tür­ki­schen Güter­kraft­ver­kehr

Im Güter­kraft­ver­kehr zwi­schen der Tür­kei und Deutsch­land ist die Kon­tin­gen­tie­rung von Ein­zel­fahrt­ge­neh­mi­gun­gen zuläs­sig. Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt beur­teil­te jetzt die Kon­tin­gen­tie­rung von Ein­zel­fahrt­ge­neh­mi­gun­gen auf der Grund­la­ge des zwi­schen der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land und der Repu­blik Tür­kei im Jahr 1977 geschlos­se­nen bila­te­ra­len Abkom­mens als mit dem Euro­pa­recht ver­ein­bar. Die Klä­ge­rin­nen – eine in der

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Textilien aus Usbekistan

Tex­ti­li­en aus Usbe­ki­stan

Die Libe­ra­li­sie­rung des EU-Ein­­fuhr­­re­­gimes für Tex­til­wa­ren führt zur Auf­he­bung des Dop­pel­kon­troll­ver­fah­rens zu Über­wa­chungs­zwe­cken für Tex­til­wa­ren aus der Repu­blik Usbe­ki­stan. Unter ande­rem des­halb will die Bun­des­re­gie­rung die Ein­fuhr­lis­te (Anla­ge zum Außen­wirt­schafts­ge­setz) ändern und hat nun eine ent­spre­chen­de Ände­rungs­ver­ord­nung beschlos­sen. Die Ver­ord­nung wur­de am 31. Dezem­ber 2010 im Bun­des­an­zei­ger ver­öf­fent­licht. Durch die

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Überprüfungen im Warenverkehr mit Somalia

Über­prü­fun­gen im Waren­ver­kehr mit Soma­lia

Die Euro­päi­sche Uni­on ver­schärft die Kon­trol­le von Waren­lie­fe­run­gen aus und nach Soma­lia. Bereits mit der Ver­ord­nung (EG) Nr. 147/​2003 des Rates wur­de das all­ge­mei­ne Ver­bot ver­hängt, tech­ni­sche Bera­tung, Unter­stüt­zung, Aus­bil­dung, Finan­zie­run­gen oder finan­zi­el­le Hil­fe im Zusam­men­hang mit mili­tä­ri­schen Akti­vi­tä­ten für Per­so­nen, Orga­ni­sa­tio­nen oder Ein­rich­tun­gen in Soma­lia bereit­zu­stel­len. In sei­ner Reso­lu­ti­on

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Präferenzabkommen mit Südkorea

Prä­fe­renz­ab­kom­men mit Süd­ko­rea

Die Euro­päi­sche Uni­on und Süd­ko­rea haben am 6. Okto­ber 2010 ein Frei­han­dels­ab­kom­men unter­zeich­net, das vor­aus­sicht­lich zum 1. Juli 2011 in Kraft tre­ten wird. Die in dem Frei­han­dels­ab­kom­men ver­ein­bar­ten Ursprungs­re­geln ori­en­tie­ren sich im Wesent­li­chen am Mus­ter der Ursprungs­pro­to­kol­le wie sie der­zeit in den Pan­eu­ro­­pa-Mit­­­tel­­meer-Abkom­­men vor­ge­se­hen sind. Abwei­chun­gen hier­von bestehen aller­dings bei eini­gen

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Einweg-Bigbags (Einweg-FIBC) und die Produktsicherheit

Ein­weg-Big­bags (Ein­weg-FIBC) und die Pro­dukt­si­cher­heit

Sog. Big Bags oder FIBC (Fle­xi­ble Inter­me­dia­te Bulk Con­tai­ner) müs­sen auch dann den Anfor­de­run­gen des § 4 GPSG genü­gen, wenn sie nur als „Ein­­weg-Ver­­­pa­­ckung“ für das eigent­li­che Pro­dukt (hier Mela­min aus Chi­na) in den euro­päi­schen Wirt­schafts­raum ein­ge­führt wer­den. Die Ein­hal­tung der Sicher­heits­an­for­de­run­gen ist durch den Impor­teur aus­schließ­lich durch die Ein­hal­tung der

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Bananenmarktordnung - wirksam trotz GATT-Verstoß

Bana­nen­markt­ord­nung – wirk­sam trotz GATT-Ver­stoß

Die Recht­spre­chung des Gerichts­hofs der Euro­päi­schen Uni­on zur Bana­nen­markt­ord­nung ist nach Auf­fas­sung des Bun­des­fi­nanz­hofs kein in Deutsch­land ungül­ti­ger aus­bre­chen­der Rechts­akt, auch wenn die­se gegen das GATT ver­sto­ßen soll­te. In meh­re­ren Urtei­len hat nun der Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­den, dass Impor­teu­re süd­ame­ri­ka­ni­scher Bana­nen, die kei­ne für einen Zoll­satz von 75 ECU/​t erfor­der­li­che Ein­fuhr­li­zenz

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Westjordanland - SodaClub vor dem EuGH

West­jor­dan­land – Soda­Club vor dem EuGH

Erzeug­nis­se mit Ursprung im West­jor­dan­land fal­len nach einem heu­te ver­kün­de­ten Urteil des Gerichts­hofs der Euor­päi­schen Uni­on nicht unter die Zoll­prä­fe­renz­re­ge­lung des Abkom­mens EG-Isra­el. Die Zoll­be­hör­den in der EU sind inso­weit auch nicht an die Bestä­ti­gung der israe­li­schen Behör­den, dass die in den besetz­ten Gebie­ten erzeug­ten Waren unter die Prä­fe­renz­be­hand­lung fal­len,

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Parallelimport von Arzneimitteln

Par­al­lel­im­port von Arz­nei­mit­teln

Stellt sich der Par­al­lel­im­port eines Arz­nei­mit­tels allein des­we­gen als rechts­wid­rig dar, weil die Vor­ab­infor­ma­ti­on des Mar­ken­in­ha­bers, die Vor­aus­set­zung für die Erschöp­fung gewe­sen wäre, unter­blie­ben ist, kommt im Rah­men der Scha­dens­be­rech­nung nach der Lizenz­ana­lo­gie ein ver­hält­nis­mä­ßig nied­ri­ger Ver­gü­tungs­satz in Betracht. Der Par­al­lel­im­por­teur, der es ver­säumt, den Mar­ken­in­ha­ber vor­ab zu infor­mie­ren, und

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Interimsabkommen mit Serbien

Inte­rims­ab­kom­men mit Ser­bi­en

Die ser­bi­schen Behör­den haben beschlos­sen, die Han­dels­zu­ge­ständ­nis­se gemäß dem Inte­rims­ab­kom­men über Han­del und Han­dels­fra­gen zwi­schen der Euro­päi­schen Gemein­schaft und der Repu­blik Ser­bi­en, das am 29. April 2008 unter­zeich­net wur­de, von der Euro­päi­schen Gemein­schaft vor­läu­fig aber nicht ange­wandt wird, ab dem 30. Janu­ar 2009 ein­sei­tig anzu­wen­den. Damit kön­nen bei der Aus­fuhr

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Holzeinfuhr in die EU

Holz­ein­fuhr in die EU

Das Euro­päi­sche Par­la­ment hat heu­te einer Veror­dung zuge­stimmt, wel­che die Holz­ein­fuhr auf sol­ches Holz beschrän­ken soll, das aus “lega­len Quel­len” stammt. Schät­zun­gen gehen davon aus, dass 20% bis 40% der welt­wei­ten Indus­trie­holz­erzeu­gung aus ille­ga­len Quel­len stmmt. Mit den neu­en Ein­fuhr­re­geln soll nun ein Bei­trag dazu geleis­tet wer­den, der Ent­wal­dung und der Wald­schä­di­gung

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Gefälschte Einfuhrlizenzen

Gefälsch­te Ein­fuhr­li­zen­zen

EG-Impor­­teu­­re benö­ti­gen für die Ein­fuhr von Bana­nen, für die ein begüns­tig­ter Zoll­satz in Anspruch genom­men wer­den soll, Ein­fuhr­li­zen­zen, die in den Mit­glied­staa­ten von den jeweils zustän­di­gen Stel­len erteilt wer­den. Hier­zu hat der Bun­des­fi­nanz­hof jetzt ent­schie­den, dass der Impor­teur die Echt­heit der vor­ge­leg­ten Ein­fuhr­li­zen­zen bewei­sen muss, wenn inso­weit ernst­li­che Zwei­fel bestehen.

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EU-Durchsetzungs-Richtlinie

EU-Durch­set­zungs-Richt­li­nie

Der Deut­schen Bun­des­tag hat das Gesetz zur Umset­zung der EU-Durch­­­se­t­­zungs-Rich­t­­li­­nie ver­ab­schie­det. Das Gesetz und die EU-Rich­t­­li­­nie sol­len den Kampf gegen Pro­dukt­pi­ra­te­rie ver­stär­ken. Das Gesetz setzt die Richt­li­nie 2004/​48/​EG durch eine Novel­lie­rung von meh­re­ren Geset­zen zum Schutz des geis­ti­gen Eigen­tums um: Patent­ge­setz, Gebrauchs­mus­ter­ge­setz, Mar­ken­ge­setz, Halb­lei­t­er­schutz­ge­setz, Urhe­ber­rechts­ge­setz, Geschmacks­mus­ter­ge­setz, Sor­ten­schutz­ge­setz wer­den weit­ge­hend wort­gleich

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Einfuhren aus Montenegro

Ein­fuh­ren aus Mon­te­ne­gro

Mit einem im EU-Amts­­­blatt vom 7.12.2006 ver­öf­fent­lich­ten Hin­weis für Ein­füh­rer wur­de Wirt­schafts­be­tei­lig­ten, die Ursprungs­nach­wei­se vor­le­gen, um für alle Waren, die aus Mon­te­ne­gro ein­ge­führt wer­den, Prä­fe­renz­be­hand­lung zu erwir­ken, mit­ge­teilt, sie soll­ten alle erfor­der­li­chen Vor­sichts­maß­nah­men ergrei­fen, da die Über­füh­rung der Waren in den zoll­recht­lich frei­en Ver­kehr zur Ent­ste­hung einer Zoll­schuld füh­ren kön­ne.

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Warenpräferenzen für AKP-Staaten - EU-Durchführungsbestimmungen

Waren­prä­fe­ren­zen für AKP-Staa­ten – EU-Durch­füh­rungs­be­stim­mun­gen

Im EU-Amts­­­blatt wur­de recht­zei­tig vor dem Jah­res­an­fang 2008 eine neue Ver­ord­nung ver­kün­det mit Durch­füh­rungs­be­stim­mun­gen zu den Rege­lun­gen der Wirt­schafts­part­ner­schafts­ab­kom­men oder der zu Wirt­schafts­part­ner­schafts­ab­kom­men füh­ren­den Abkom­men für Waren mit Ursprung in bestimm­ten Staa­ten, die zur Grup­pe der Staa­ten Afri­kas, des kari­bi­schen Raums und des Pazi­fi­schen Oze­ans (AKP) gehö­ren. Nach dem am

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Ursprungszeugnisse Form A

Ursprungs­zeug­nis­se Form A

Nach einer Mit­tei­lung der Euro­päi­schen Kom­mis­si­on stel­len die Zoll­be­hör­den des König­reichs Bah­rain, der Repu­blik Kasach­stans, Bur­ki­na Fasos, der Repu­blik Male­di­ven sowie der Repu­blik Kolum­bi­ens Ursprungs­zeug­nis­se nach Form A aus, die nicht mit den erfor­der­li­chen druck­tech­ni­schen Sicher­heits­merk­ma­len über­ein­stim­men (feh­len­der guil­lochi­er­ter Über­druck). Die Euro­päi­sche Kom­mis­si­on hat einer vor­über­ge­hen­den Aner­ken­nung die­ser Ursprungs­zeug­nis­se zuge­stimmt, und

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Haftung des Auslieferungsagenten

Haf­tung des Aus­lie­fe­rungs­agen­ten

Wird ein Aus­lie­fe­rungs­agent damit beauf­tragt, eine in einem Con­tai­ner befind­li­che Waren­sen­dung aus Chi­na im Ham­bur­ger Hafen in Emp­fang zu neh­men und einem berech­tig­ten Emp­fän­ger in Ham­burg gegen Erstat­tung der im Hafen ange­fal­le­nen Kos­ten aus­zu­lie­fern, so ist die­ser Aus­lie­fe­rungs­agent nicht ver­pflich­tet, die Ware dar­auf­hin zu unter­su­chen , ob es sich um

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Abwehr von Billigimporten aus China

Abwehr von Bil­lig­im­por­ten aus Chi­na

Die Abwehr von Bil­lig­im­por­ten aus Chi­na ver­stößt nach einem jetzt ver­öf­fent­lich­ten Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs nicht gegen WTO-Vor­­­schri­f­­ten. So hat der BFH jetzt ent­schie­den, dass ein Impor­teur von Waren, auf die Anti­dum­ping­zoll zu erhe­ben ist, nicht gel­tend machen kann, dass die gemein­schafts­recht­li­che Anti­dum­ping­ver­ord­nung gegen Über­ein­künf­te der Welt­han­dels­or­ga­ni­sa­ti­on (WTO) ver­stößt, wenn das

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Anmeldepflicht für Barmittel ab 10.000 €?

Anmel­de­pflicht für Bar­mit­tel ab 10.000 €?

Ab heu­te müs­sen Rei­sen­de mit­ge­führ­te Bar­mit­tel in Höhe von 10.000 € oder mehr bei der Ein­rei­se in die Euro­päi­sche Uni­on oder Aus­rei­se aus der EU anmel­den. Alle Rei­sen­den trifft damit erst­mals eine Anmel­de­pflicht, die eigen­stän­dig und ohne Auf­for­de­rung erfüllt wer­den muss. In der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land ist die Anmel­dung grund­sätz­lich bei der

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Einfuhren aus Nepal

Ein­fuh­ren aus Nepal

Auf Grund­la­ge der Ver­ord­nung (EG) Nr. 1615/​2000 der Kom­mis­si­on wird Nepal für bestimm­te Tex­til­wa­ren eine men­gen­mä­ßig begrenz­te Abwei­chung von den Ursprungs­re­geln des All­ge­mei­nen Prä­fe­renz­sys­tems der Gemein­schaft gewährt. Die­se Rege­lung waren zuletzt bis Ende 2006 befris­tet. Durch die Ver­ord­nung (EG) Nr. 1808/​2006 der Kom­mis­si­on vom 07. Dezem­ber 2006 erfolg­te nun eine

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Einfuhren aus Kambodscha

Ein­fuh­ren aus Kam­bo­dscha

Auf Grund­la­ge der Ver­ord­nung (EG) Nr. 1614/​2000 der Kom­mis­si­on wird Kam­bo­dscha für bestimm­te Tex­til­wa­ren eine men­gen­mä­ßig begrenz­te Abwei­chung von den Ursprungs­re­geln des All­ge­mei­nen Prä­fe­renz­sys­tems der Gemein­schaft gewährt. Die­se Rege­lung zuletzt bis Ende 2006 befris­te­te Rege­lung wur­de durch die Ver­ord­nung (EG) Nr. 1807/​2006 der Kom­mis­si­on vom 07. Dezem­ber 2006 erneut bis

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Einfuhren aus Laos

Ein­fuh­ren aus Laos

Auf Grund­la­ge der Ver­ord­nung (EG) Nr. 1613/​2000 der Kom­mis­si­on wird Laos für bestimm­te Tex­til­wa­ren eine men­gen­mä­ßig begrenz­te Abwei­chung von den Ursprungs­re­geln des All­ge­mei­nen Prä­fe­renz­sys­tems der Gemein­schaft gewährt. Die­se zunächst bis Ende 2006 gel­ten­de Rege­lung wur­de durch die Ver­ord­nung (EG) Nr. 1806/​2006 der Kom­mis­si­on vom 07. Dezem­ber 2006 erneut ver­län­gert, dies­mal

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