Die Suche nach einem Spediteur

Bei­na­he Jeder ist schon ein­mal in der Situa­ti­on gewe­sen, etwas Sper­ri­ges trans­por­tie­ren zu müs­sen. Egal, ob der Möbel­ein­kauf zu umfang­reich aus­ge­fal­len ist oder ein Umzug geplant wer­den muss — in die­sem Moment greift man ger­ne auf eine Spe­di­ti­on zurück. Doch bei der Mas­se an Dienst­leis­tungs­an­bie­tern auf die­sem Gebiet kann die rich­ti­ge Aus­wahl des Spe­di­teurs schwie­rig wer­den.

Die Suche nach einem Spediteur

Zum Teil haben sich die Unter­neh­men auf ganz bestimm­te Trans­port­leis­tun­gen spe­zia­li­siert und bie­ten z.B. nur Umzü­ge an oder beschrän­ken die Trans­port­leis­tung auf den Stra­ßen­ver­kehr. Ande­re haben dage­gen kom­ple­xe Dienst­leis­tungs­pa­ke­te in ihrem Pro­gramm und erle­di­gen nicht nur den Trans­port, son­dern auch ande­re logis­ti­sche Zusatz­leis­tun­gen, wie z.B. Umschlag oder Lage­rung. So gibt es im Spe­di­ti­ons­ge­wer­be eine enor­me Bann­brei­te von natio­na­len und inter­na­tio­na­len Spe­di­teu­ren, die auf dem Gebiet See­ha­fen, Kraft­wa­gen, Eisen­bahn oder Luft­fracht ihre Diens­te anbie­ten.

Gere­gelt wird das Spe­di­ti­ons­ge­schäft in der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land im Han­dels­ge­setz­buch. Dar­über hin­aus arbei­ten fast alle Spe­di­tio­nen auf der Grund­la­ge der All­ge­mei­nen Deut­schen Spe­di­teur­be­din­gun­gen (ADSp). In die­sen bran­chen­üb­li­chen Geschäfts­be­din­gun­gen ist u.a.die gesetz­li­che Haf­tung für Güter­schä­den nach § 431 HGB gere­gelt. Aller­dings fin­den sich gera­de auch ande­re Geschäfts­be­din­gun­gen, wenn ein Ver­brau­cher an der Trans­port­ab­wick­lung betei­ligt ist. Das ist gera­de bei Paket­dienst­leis­tern oder der Möbel­spe­di­ti­on der Fall.

All das erleich­tert nicht eben die Suche nach der pas­sen­den Spe­di­ti­on. Auch wenn mitt­ler­wei­le eine gro­ße Anzahl von Spe­di­tio­nen im Inter­net zu fin­den ist, heißt das noch nicht, fün­dig gewor­den zu sein. In die­sem Fall kön­nen Spe­di­ti­ons­auk­tio­nen und Ver­gleichs­por­ta­le eine gro­ße Hil­fe sein. Da ent­fällt der Kampf durch meh­re­re Anbie­ter­sei­ten, und diver­sen Tele­fo­na­te müs­sen auch nicht getä­tigt wer­den um ver­schie­de­ne Preis­an­ge­bo­te zu erfra­gen. Wäh­rend man auf einem Ver­gleichs­por­tal die unter­schied­li­chen Anbie­ter mit ihren Prei­sen auf einen Blick erhält und sich danach den güns­tigs­ten her­aus­su­chen kann, ste­hen auf einer Auk­ti­ons­sei­te für Lie­fe­run­gen diver­se Kurie­re und Spe­di­teu­re im Wett­be­werb um den Auf­trag. Da die Preis-Leis­tungs­an­ge­bo­te auf einem Ver­gleichs­por­tal fest­ste­hen, damit über­haupt ein Ver­gleich mög­lich ist, wird auf der Auk­ti­ons­sei­te die ganz per­sön­lich gesuch­te Leis­tung ein­ge­stellt und die im Wett­be­werb ste­hen­den Spe­di­teu­re geben spe­zi­ell auf die­se Leis­tung bezo­gen ihr Ange­bot ab. Die letzt­end­li­che Ent­schei­dung bleibt beim Ver­brau­cher.