Informationsaustausch mit St. Vincent und den Grenadinen

Der deut­sche Bot­schaf­ter in Lon­don und der High Com­mis­sio­ner des Insel­staats St. Vin­cent und die Gre­na­dinen haben am 29. März 2010 in Lon­don ein Abkom­men über den Infor­ma­ti­ons­aus­tausch in Steu­er­sa­chen unter­zeich­net.

Informationsaustausch mit St. Vincent und den Grenadinen

Das Abkom­men über Infor­ma­ti­ons­aus­tausch zwi­schen Deutsch­land und St. Vin­cent und den Gre­na­dinen ent­spricht in vol­lem Umfang dem der­zei­ti­gen OECD-Stan­dard zu Trans­pa­renz und effek­ti­vem Infor­ma­ti­ons­aus­tausch für Besteue­rungs­zwe­cke. Das Abkom­men gewährt mit­hin den deut­schen Finanz­be­hör­den Zugang zu Infor­ma­tio­nen, wel­che die deut­sche Finanz­ver­wal­tung für steu­er­li­che Zwe­cke für erfor­der­lich hält. Dazu kön­nen Bank­in­for­ma­tio­nen und Infor­ma­tio­nen über die Eigen­tums­ver­hält­nis­sen an juris­ti­schen Per­so­nen und ande­ren Rechts­ge­bil­den gehö­ren.

Der Zugang zu den Infor­ma­tio­nen aus St. Vin­cent und den Gre­na­dinen ist aus­drück­lich nicht davon abhän­gig, dass ein Steu­er­straf­ver­fah­ren ein­ge­lei­tet ist oder auch nur der Ver­dacht auf eine Steu­er­straf­tat besteht.