Reiseland Brasilien

Bra­si­li­en besitzt 201 Mil­lio­nen Ein­woh­ner und ist damit der bevöl­ke­rungs­reichs­te Staat in Süd­ame­ri­ka. Der größ­te Teil der Bevöl­ke­rung lebt an der Atlan­tik­küs­te.

Reiseland Brasilien

Brai­li­en heißt aber nicht nur Zucker­hut und Copa­ca­ba­na. Das Land hat noch Eini­ges mehr zu bie­ten: Neben den Städ­ten wie Rio de Janei­ro, Sao Pau­lo oder Bra­si­lia (Haupt­stadt) sind auch die ein­zig­ar­ti­ge Natur und die Land­schaft eine Rei­se wert. Regen­wäl­der, der Ama­zo­nas, Hoch­ebe­nen, Gebir­ge und auch Savan­nen­ge­bie­te prä­gen die Land­schaft Bra­si­li­ens. So gilt Bra­si­li­en als das arten­reichs­te Land der Erde.

Der größ­te Teil Bra­si­li­ens ist von tro­pi­schem Kli­ma beein­flusst. Star­ke Nie­der­schlä­ge — beson­ders in der Regen­zeit sind typi­scher­wei­se immer wie­der für Über­schwem­mun­gen und dar­aus resul­tie­ren­den Ver­kehrs­be­hin­de­run­gen ver­ant­wort­lich. Eine gründ­li­che Wet­ter­vor­er­sa­ge ist des­halb für Rei­sen jen­seits der Metro­po­len Bra­si­li­ens unbe­dingt ein­zu­ho­len.

In Bra­si­li­en wird por­tu­gie­sisch gespro­chen — mit bra­si­lia­ni­schem Ein­schlag. Es ist die Amts­spra­che und für 97 % auch die Mut­ter­spra­che. Bemer­kens­wert ist, dass u.a. Deutsch als Mut­ter­spra­che in Bra­si­li­en zu hören ist. Durch Ein­wan­de­rung ist es im Land zu einer beacht­li­chen Anzahl von Min­der­hei­ten­spra­chen gekom­men. Wer die Lan­des­spra­che nicht beherrscht, soll­te sich nicht dar­auf ver­las­sen, über­all auf Eng­lisch ver­stan­den zu wer­den.

Bei vie­len Deut­schen ist Bra­si­li­en jedes Jahr einen Urlaub wert — gera­de in die­sem Jahr zur Fuß­ball-Welt­meis­ter­schaft. Da in Medi­en­be­rich­ten immer wie­der von Demons­tra­tio­nen schon im Vor­feld der WM die Rede ist, soll­ten Besu­cher in Bra­si­li­en auf Bekannt­ma­chun­gen ach­ten und sich zu ihrer Sicher­heit an Ort und Stel­le über die aktu­el­le Lage infor­mie­ren und betrof­fe­ne Gebie­te mei­den.

Egal, ob man als Urlau­ber oder als Geschäfts­mann nach Bra­si­li­en reist, soll­te man dort nicht die Kri­mi­na­li­tät unter­schät­zen. Die Wahr­schein­lich­keit, Opfer eines Rau­bes zu wer­den, ist gera­de in den Bal­lungs­zen­tren beson­ders hoch. Zum Schutz soll­te man auf Aus­flü­ge in die Armen­vier­tel, den Fave­las, ver­zich­ten und all­ge­mein kei­nen Schmuck und auf­fäl­li­ge Uhren in der Öffent­lich­keit tra­gen. Genau­so ist an Bar­geld nur die jeweils erfor­der­li­che Men­ge für einen Ein­kaufs­bum­mel rat­sam.

In den gro­ßen Städ­ten wie Rio de Janei­ro und Sao Pau­lo wird es in den Zen­tren abends nach Geschäfts­schluss unsi­cher, da kein Betrieb mehr herrscht und es unbe­lebt ist. Zu die­sen Zei­ten ist ein Auf­ent­halt dort nicht zu emp­feh­len. Aus Sicher­heits­grün­den soll­te man auch nach Ein­bruch der Dun­kel­heit eher ein Taxi ls öffent­li­che Ver­kehrs­mit­tel benut­zen.