So werden Sie Anwalt

6. Dezember 2017 | Allgemeines
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Damit Sie Anwalt werden können benötigen Sie zu anfangs erst einmal eine Hochschulzugangsberechtigung, damit Sie sich an einer Universität für Rechtswissenschaft oder auch Jura einschreiben und die Laufbahn einschlagen könne. Das Studium dauert mindestens sieben Jahre, kann aber auch in den Einzelfällen etwas länger dauern, das ist abhängig vom vielen Faktoren, die während eines Studium so auftreten können. Abgeschlossen wird das Studium mit dem 2. Staatsexamen, mit dem Sie nach dem Studium viele Türen öffnen werden und eine spannende und erfolgreiche Zeit in Ihrem Leben einleiten können. Rechtsanwälte für Sie helfen Ihnen jeden Lebenslagen, -fragen und sorgen dafür, dass Ihr gutes Recht auch durchgesetzt wird.

An den meisten Universitäten, besonders die mit einem guten Ruf für Rechtswissenschaften, gibt es einen sogenannten NC und begrenzt die Zulassung. Der höchste NC im Wintersemester 2012/2013 lag bei 1,7 an der Humboldt Universität zu Berlin. Gegenteilig zum Beispiel war es an der Uni Marburg und Augsburg, an denen das Studium zulassungsfrei war. Weiterhin sollten Sie persönliche Voraussetzungen für sich abwägen, die ein guter Anwalt benötigt. Dazu gehört Begeisterung am Argumentieren und Hinterfragen mitbringen und Dich gut ausdrücken können. Weitere wichtige Fähigkeiten sind Organisationstalent und Einfühlungsvermögen, da Sie ja letztendlich mit Menschen zusammen arbeiten und Konflikte lösen sollen zwischen verschiedenen Parteien.

Das klassische Jura Studium gliedert sich in der Regel in 4 Semester Grundstudium und weitere 5 Semester Hauptstudium. Im Hauptstudium wählen Sie ein Schwerpunkt, allerdings kann der Verlauf variieren je nach Bundesland und Hochschule. Besonders bei den angebotenen Schwerpunktfächern gibt es häufig Unterschiede. Nach dem Hauptstudium muss die erste juristische Prüfung abgelegt werden, das „1. Staatsexamen“. Diese besteht aus einer Pflichtfachprüfung und einer Schwerpunktbereichsprüfung. Die Pflichtfachprüfung umfasst die Inhalte des Grundstudiums, macht 70 % der Note aus und besteht aus mehreren schriftlichen sowie einer mündlichen Prüfung. Die Schwerpunktbereichsprüfung prüft die Kenntnisse im Schwerpunktbereich des Hauptstudiums. Diese Prüfung macht die letzten 30 % der Endnote aus.

Anwalt kann man allerdings mit dem ersten Examen leider noch nicht. Dieses berechtigt lediglich zur Aufnahme des Referendariats und dem anschließenden 2. Staatsexamen. Bedeutet das erste Examen ist nur der erste Schritt um ein Anwalt zu werden. Als Rechtsreferendar stehen Sie in einem Arbeitsverhältnis mit dem jeweiligen Bundesland und erhalten eine Vergütung von 800€ im Monat. Am Ende des Referendariats absolviert man letztendlich das 2. Staatsexamen, welches mehrere schriftliche Prüfungen beinhaltet und bundesweit nach einheitlichen Regeln durchgeführt werden. Einige Monate nach den schriftlichen Prüfungen muss noch eine mündliche Prüfung abgehalten werden um final ein Anwalt zu werden.

 
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