Dieb­stahls­ge­fähr­de­te Ware im CMR-Fracht­ver­kehr

Auf­grund des all­ge­mei­nen Hin­wei­ses in einem Fracht­ver­trag „ACHTUNG: Dieb­stahl­ge­fähr­de­te Ware! Wagen wird ver­plombt!“ muss der Spe­di­teur/​Fracht­füh­rer grund­sätz­lich nicht davon aus­ge­hen, dass bei der Durch­füh­rung der Beför­de­rung eine „beson­de­re Gefah­ren­la­ge“ besteht, die das Ergrei­fen beson­de­rer Siche­rungs­maß­nah­men (ins­be­son­de­re den Ein­satz eines Kas­ten­wa­gens anstatt eines Pla­nen-Lkw sowie gege­be­nen­falls den Ein­satz eines zwei­ten Fah­rers) erfor­dert.

Dieb­stahls­ge­fähr­de­te Ware im CMR-Fracht­ver­kehr

Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 1. Juli 2010 – I ZR 176/​08