Buchführungspflicht bei Auslandsumsätzen

Gewerb­li­che Unter­neh­mer, deren Umsät­ze ein­schließ­lich der steu­er­frei­en Umsät­ze die Gren­ze von 500 000 Euro im Kalen­der­jahr über­stei­gen sind gemäß § 141 AO selbst dann zur Buch­füh­rung und zur Erstel­lung von Jah­res­ab­schlüs­sen ver­pflich­tet, wenn sie nach den sons­ti­gen gesetz­li­chen Rege­lung nicht der Buch­füh­rungs­pflicht unter­lie­gen wür­den.

Buchführungspflicht bei Auslandsumsätzen

Die­se für die Buch­füh­rungs­pflicht maß­geb­li­che Umsatz­gren­ze i.S. des § 141 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 AO ist, wie der Bun­des­fi­nanz­hof jetzt ent­schie­den hat, unter Ein­be­zie­hung der nicht umsatz­steu­er­ba­ren Aus­lands­um­sät­ze zu ermit­teln.

Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 7. Okto­ber 2009 — II R 2308