Embargomaßnahmen zur Terrorismusbekämpfung

De Euro­päi­sche Gemein­schaft hat auf der Grund­la­ge von Reso­lu­tio­nen des Sicher­heits­ra­tes der Ver­ein­ten Natio­nen Ver­ord­nun­gen erlas­sen, die der Bekämp­fung des Ter­ro­ris­mus die­nen. Die­se Ver­ord­nun­gen gel­ten in allen Mit­glied­staa­ten der Euro­päi­schen Uni­on unmit­tel­bar und sind, ohne dass natio­na­le Umset­zungs­maß­nah­men erfor­der­lich wären, von allen zu beach­ten, unab­hän­gig davon, ob sich die in den Namens­lis­ten auf­ge­führ­ten Per­so­nen, Ver­ei­ni­gun­gen, Orga­ni­sa­tio­nen oder Unter­neh­men in Deutsch­land oder in einem sons­ti­gen Land befin­den. Grund­le­gend sind in die­sem Bereich die Ver­ord­nung
(EG) Nr. 8812002 vom 27.05.2002 (EU-ABl. Nr. L 139 Sei­te 9 — betr. El-Quai­da) sowie die Ver­ord­nung (EG) Nr. 25802001 vom 27.12.2001 (EU-ABl. Nr. L 344 Sei­te 70- betr. sons­ti­ge Ter­ror­or­ga­ni­sa­tio­nen), bei­de jeweils mit zahl­rei­chen Aktua­li­sie­run­gen.

Embargomaßnahmen zur Terrorismusbekämpfung

Im Hin­blick auf die Zustän­dig­keit des Bun­des­am­tes für Wirt­schaft und Aus­fuhr­kon­trol­le (BAFA) für die Ertei­lung von Aus­nah­me­ge­neh­mi­gun­gen für die Bereit­stel­lung wirt­schaft­li­cher Res­sour­cen hat das BAFA ein Merk­blatt zu Län­der unab­hän­gi­gen Embar­go­maß­nah­men zur Bekämp­fung des Ter­ro­ris­mus ver­öf­fent­licht.