Strom­steu­er in Frank­reich

Die Kom­mis­si­on hat Frank­reich auf­ge­for­dert, sei­ne Rechts­vor­schrif­ten für die Besteue­rung von elek­tri­schem Strom bin­nen zwei Mona­ten anzu­pas­sen und mit der Richt­li­nie über die Besteue­rung von Ener­gie­er­zeug­nis­sen und elek­tri­schem Strom in Ein­klang zu brin­gen.

Strom­steu­er in Frank­reich

Frank­reich muss­te inner­halb eines am 1. Janu­ar 2009 abge­lau­fe­nen Über­gangs­zeit­raums sei­ne Rege­lung für die Besteue­rung von elek­tro­ni­schem Strom an die Richt­li­nie 2003/​96/​EG des Rates vom 27. Okto­ber 2003 zur Restruk­tu­rie­rung der gemein­schaft­li­chen Rah­men­vor­schrif­ten zur Besteue­rung von Ener­gie­er­zeug­nis­sen und elek­tri­schem Strom anpas­sen. Die­se Frist ist jedoch abge­lau­fen, ohne dass die erfor­der­li­chen Maß­nah­men getrof­fen wur­den, um die ein­schlä­gi­gen fran­zö­si­schen Rechts­vor­schrif­ten, die Gemein­de­steu­ern auf elek­tri­schen Strom, mit den Bestim­mun­gen der Richt­li­nie in Ein­klang zu brin­gen. Zumin­dest wur­den die erfor­der­li­chen Maß­nah­men der Kom­mis­si­on nicht mit­ge­teilt.

Die Auf­for­de­rung erfolg­te in Form einer mit Grün­den ver­se­he­nen Stel­lung­nah­me, der zwei­ten Stu­fe des Ver­trags­ver­let­zungs­ver­fah­rens gemäß Arti­kel 258 Abs 1 AEUV. Ändert Frank­reich die ent­spre­chen­den Bestim­mun­gen nicht in der ange­ge­be­nen Frist, so kann die Kom­mis­si­on den Euro­päi­schen Gerichts­hof mit der Ange­le­gen­heit befas­sen.

Euro­päi­sche Kom­mis­si­on – 2009/​2058