Chilenische Präferenznachweise

Auf­grund des Beschlus­ses 2/​2006 des Asso­zia­ti­ons­ra­tes EU-Chi­le wur­den ver­blei­ben­de Zoll­prä­fe­ren­zen, wel­che Chi­le bis­her noch im Rah­men des all­ge­mei­nen Prä­fe­renzssys­tems (APS) gewährt wer­den und noch nicht vom Asso­zia­ti­ons­ab­kom­men berück­sich­tigt sind, mit Wir­kung zum 16. Okto­ben 2006 nun im bila­te­ra­len Frei­han­dels­ab­kom­men auf­ge­nom­men.

Chilenische Präferenznachweise

Danach sind Ursprungs­nach­wei­se, wel­che im Rah­men des APS in Chi­le ord­nungs­ge­mäß aus­ge­stellt wur­den, in der Euro­päi­schen Gemein­schaft als gül­ti­ge Prä­fe­renz­nach­wei­se im Rah­men des bila­te­ra­len Abkom­mens zur Grün­dung einer Asso­zia­ti­on zwi­schen der Euro­päi­schen Gemein­schaft und der Repu­blik Chi­le anzu­er­ken­nen, sofern

  • der Ursprungs­nach­weis inner­halb von vier Mona­ten nach Inkraft­tre­ten des Beschlus­ses vor­ge­legt wird,
  • der Ursprungs­nach­weis und die Beför­de­rungs­pa­pie­re spä­tes­tens am Tag vor Inkraft­tre­ten des Beschlus­ses aus­ge­stellt wor­den sind und
  • der Ursprungs­nach­weis bei der Ein­fuhr in die Euro­päi­sche Gemein­schaft zuguns­ten von Zoll­prä­fe­ren­zen vor­ge­legt wird, die frü­her im Rah­men des APS gewährt und mit Beschluss 2/​2006 kon­so­li­diert wur­den.